Blog zur Extrem-Wanderung: Megamarsch: Training fällt ins Wasser - Unwetter in München

MÜNCHEN Der Megamarsch im Ruhrgebiet findet bereits in sieben Wochen statt - Zeit also, die Trainingsumfänge deutlich zu erhöhen. Da ich mich aktuell in München befinde, kann ich dazu wunderbare Wanderwege nutzen. Doch manchmal spielt das Wetter einfach nicht mit...

  • Training Megamarsch

    Eine tolle Wanderung endet im Unwetter von München. Foto: Stephan Rathgeber

Nein, auch auf Dienstreisen bin ich nicht faul: Zwei Wanderungen habe ich in den vergangenen Tagen rund um Pfingsten absolviert.

Bei der ersten Wanderung standen am Ende 20 Kilometer auf meinem GPS-Tracker: Vom Stadtteil Laim ging es zu Fuß in den Olympiapark, wo zufälligerweise gerade die Proben für das Rammstein-Konzert in München stattfanden.
 

Megamarsch: Training fällt ins Wasser - Unwetter in München macht alles kaputt

Diese erste Wanderung war toll: Das Wetter spielte mit, ich hatte kaum Probleme beim Gehen und konnte viele Eindrücke aus München sammeln. Fest entschlossen, diesmal die 30-Kilometer-Marke zu knacken, zog es mich dann am Montag erneut auf die Strecke. 

Zunächst ging es vom Hauptbahnhof in Richtung Englischer Garten. Hier wanderte ich kilometerweit durch das satte Grün des etwas überfüllten Parks. Weiter ging es dann entlang der Isar, wo es etwas ruhiger war. Als ich dann kehrtmachte und zurück zum Englischen Garten ging, wurde der Himmel bereits etwas gräulich. Auch der Park war deutlich leerer als noch vor einer Stunde. Doch ich war frohen Mutes, das Unwetter nicht zu erleben. Es lief bis hierhin so gut: Ich hatte konditionell überhaupt keine Probleme - und ein paar Tröpfchen würden mich auch nicht umhauen. 

Megamarsch-Training nach 15 Kilometern unwetterbedingt abgebrochen 

Nach rund 14 Kilometern Wanderung knallte es dann aber gewaltig am Himmel. Kurze Zeit später folgte ein Blitz, dann kam eine Windböe... und der Starkregen setzte mit Mega-Hagelkörnern ein. Aus meiner entspannten Wanderung wurde ein Sprint: Die nächste U-Bahn-Station lag rund einen Kilometer entfernt. Ich beschloss, die Beine in die Hand zu nehmen und nur noch schnell Unterschlupf zu finden. Das erklärt auch, wieso ich den letzten Kilometer in unter sieben Minuten absolvierte (normal sind bei meinen Wanderungen 9-10 Minuten). 

Entsprechend durchnässt kam ich in der U-Bahn-Station an, stieg ein und kehrte zurück in meine Unterkunft. Für den Tag war das Training gelaufen. Die vollkommen durchnässten Klamotten mussten runter, die heiße Dusche sollte Schlimmeres verhindern. Ich scheine Glück zu haben: Mir geht es (noch) gut. Was ich erst heute erfahren habe: Das Unwetter "Ivan" sorgte in weiten Teilen Deutschlands für Chaos. 

Megamarsch und Unwetter: Das Event findet bei allen Bedingungen statt

Der Megamarsch findet übrigens bei allen Wetterbedingungen statt. Eigentlich hätte ich also einfach weiterlaufen müssen, um "reale Wettkampfbedingungen" zu simulieren. Doch ich bin mir auch sicher, dass meine Laufgruppe und ich zumindest einen Unterschlupf suchen werden, wenn es tatsächlich zu einem Unwetter kommen wird. Was ich meiner Packliste nun definitiv hinzufügen werde: Handtuch und Wechselklamotten. 

Seit Ende Mai blogge ich über den Megamarsch und mein Training. In meinem ersten Blogpost findet man unter anderem eine Karte der Strecke sowie weitere Informationen zur Veranstaltung. 
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ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    11. Juni 2019, 15:25 Uhr
    Aktualisiert:
    11. Juni 2019, 15:25 Uhr