Bergbauschäden: RAG sieht sich in der Pflicht

02. Februar 2012 15:53

DATTELN. Bis zu 70 Millionen Euro wird Datteln und seine Steuerzahler die Sanierung des maroden Kanalisationsnetzes in den nächsten Jahren kosten. Hoffen kann die Stadt darauf, dass sich die Ruhrkohle finanziell beteiligt.

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Ein Gullideckel auf der Glückaufstraße im Winkel: Dort soll die Sanierung des maroden Dattelner Kanalisationsnetzes starten, allerdings später als geplant.

Wenn Schäden an der Kanalisation zweifelsfrei auf Bergschäden zurückzuführen seien, werde die RAG einen Teil der Kosten übernehmen, sagte RAG-Sprecher Christof Beike. Gleiches gelte gegebenenfalls auch für Schäden an Gebäuden, die auf eine Erhöhung des Grundwasserspiegels zurück zu führen seien. Zur Frage einer möglichen Verjährung von Bergbauschäden im Fall Datteln war von der RAG gestern keine Auskunft zu bekommen.

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