Auf Land- und Forstwirtschaftswegen ist mir noch kein landwirtschaftliches Fahrzeug begegnet – dafür aber eine Menge Pkw. Einige „für Anlieger frei“-Straßen haben zwar kaum Anlieger, dafür umso mehr Verkehr. Noch dazu wird dort durchgejagt, dass man als Fußgänger um sein Leben fürchten muss. In Spielstraßen wird Schritttempo (...) äußerst großzügig interpretiert und selbst in der Fußgängerzone wird man von Autos an die Seite getrieben (...).
Und was macht Muttern? Wuchtet den Kinderwagen durch den Graben über den Acker oder schiebt auf der Straße – was man als Mutter, trotz heller Kleidung, hellem Kinderwagen und einer Vielzahl Reflektoren tunlichst zu vermeiden sucht.
Die Krönung des Ganzen dann am Freitag, 27. 1. gegen 17.15 Uhr am Kasernengelände, Abzweig Am Alten Busch. Herzlichen Dank an den/die Fahrer/in des weißen Autos, der mir die Dreckdusche verpasste! Der Kinderwagen (hell, s.o.) triefte (...), mir knirschte mir der Dreck zwischen den Zähnen!
Der Ausweg aus dem Dilemma? Mir hilft:
(...) mein Stolz – ich bin schlichtweg zu stolz, doof aufzufallen, indem ich dämlich parke, drängle oder andere durch Unachtsamkeit in prekäre Situationen bringe
(...) und mein schlechtes Gewissen: Ja, natürlich mache ich auch Fehler! Aber ich bemühe mich, diese zu erkennen und mich – zumindest für mich selber – zu entschuldigen. Wozu? Eine Entschuldigung setzt Einsicht voraus, diese ist bekanntlich der erste Weg zur Besserung – und wem fällt eine Entschuldigung schon leicht? Also, liebe Autofahrer, seid stolz! Die anderen Verkehrsteilnehmer werden es Euch danken!








