Die Halterner Schwimmer schnitten bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Gelsenkirchen sehr gut ab.
Viel planen musste Trainer Markus Kösters bereits im Vorfeld. Es galt eine starke Mannschaft aufzustellen und die Schwimmstrecken perfekt zu verteilen, um die bestmöglichen Punkte herauszuholen.
Die DMS ist ein Mannschaftswettbewerb, bei dem jede Mannschaft über insgesamt 16 Strecken, die jeweils zweimal geschwommen werden müssen, an den Start geht. Die Strecken reichen von 50 Meter Schmetterling, Brust, Rücken und Kraul über 100 und 200 Meter bis hin zu 800 und 1500 Meter Freistil.
Kleines Team
Jeder Schwimmer darf jedoch keine Lage doppelt schwimmen oder das Maximum von fünf Starts überschreiten. Für jede Lage erhält die Mannschaft je nach Zeit eine Punktezahl nach der DSV-Punktetabelle.
Eine weitere Schwierigkeit war es für Kösters, der mit einer weiblichen und einer männlichen Mannschaft an den Start ging, die Strecken so zu verteilen, dass jeder Schwimmer nach seinem Start nicht sofort einen weiteren Einsatz hatte. Im Gegensatz zu den Konkurrenten aus Lembeck, Münster und Marl stand ihm nur ein relativ kleines Team zur Verfügung.
Hochspannung
Umso stolzer konnte sich Trainer Kösters nach dem anstrengenden und hochspannenden Wettkampf zeigen. Die männliche Mannschaft liebäugelte mit einer Platzierung auf dem Podium, schüttelte in einem wahnsinnigen Schlussspurt die Konkurrenz aus Lembeck überraschend ab und erreichte mit nur 127 Punkten Abstand zum Zweiten Münster den dritten Platz von zehn Mannschaften.
Die Halterner Schwimmerinnen mussten krankheitsbedingte Ausfälle hinnehmen und belegten den 16. Platz. „Für einige Schwimmerinnen war es zudem der erste Wettkampf dieser Art“, war Trainer Kösters trotzdem keineswegs enttäuscht.
Die Teams:
Männlich: Carsten Künsken, Jonas Konietzka, Ludvig Voß, Philipp Gorontzi, Mika Baumeister, Florian Wilms
Weiblich: Verne Voß, Nadia Sturm, Hannah Eming, Veronika Wilms, Katharina Wilms, Svenja Knoop, Hannah Schuhmacher, Lara Schwieren, Vera Stüer








