Otto Schröder beim Haardkliniklauf im vergangenen Jahr.
Schröders erste Aufgabe bestand darin, Kontakt zu knüpfen und Mitstreiter zu gewinnen. 1969 war es dann soweit: Auf der Gründungsversammlung riefen 27 Mitglieder Concordia Flaesheim ins Leben. Mittlerweile zählt der Verein über 1000 Mitglieder. Nach und nach gründeten sie die heute fünf Abteilungen.
Die Anfangszeit war von vielen Baumaßnahmen geprägt. Die Fußballer gestalteten zunächst den Rasenplatz und die Umkleidekabinen samt Sauna sowie das Vereinsheim.
Alles im Team geschafft
Schröder setzte sich tatkräftig mit ein und gehörte dem Vorstand 40 Jahre lang als Geschäftsführer an. „Das alles haben wir im Team geschafft“, sagt er bescheiden.
„Belächelt wurde ich für die Gründung der Damenabteilung“, sagt Schröder, der heute nur noch selbst darüber schmunzeln kann. Denn der Erfolg der Damen war gigantisch: Die erste Frauenmannschaft spielte zeitweise in der 1. Bundesliga und stand 2001 im DFB-Pokalfinale. „Das war ein riesiges Highlight“, erinnert sich Schröder gerne an die Fahrt nach Berlin.
Nach der Insolvenz der Abteilung und einer Menge Ärger zog sich Schröder aus dem Vorstand zurück, steht jedoch auch heute noch am Spielfeldrand und feuert die Damen an.
Zudem engagiert sich Schröder auch nach in der Leichtathletik. Der Silvesterlauf oder der Haardkliniklauf ohne ihn? Unvorstellbar!
Otto Schröder zählt zu den eher Ruhigen im Lande und zum Sportporträt musste er überredet werden. Genau diese Sportler suchen wir aber für unsere Serie. Denn in der soll es um Leute gehen, die nicht so oft im Rampenlicht stehen. Sie kennen solche Sportler? Machen sie uns Vorschläge! Mail: sportredaktion@halternerzeitung.de








