Auf dem Hof einer früheren Dachdeckerei an der Kaiserstaße stehen Vertreter von Falck und Stadt Herten vor den neuen topmodernen Krankentransportwagen. Foto: Frank Bergmannshoff
Die in Weiß und Neonrot gekleideten Mitarbeiter werden in zwei nagelneuen, topmodernen Krankentransportwagen (KTW) unterwegs sein. Auf der Front und den Seiten prangt das Falck-Emblem: ein Falke. Eine besondere Annehmlichkeit verbirgt sich im Heck: Der Stuhl für sitzende Patienten muss nicht aus dem Fahrzeug gehoben werden, sondern wird über eine ausklappbare Rampe hinein und hinaus gerollt. Für die Patienten entfällt dadurch das „Schaukeln“, die Sanitäter schonen ihre Wirbelsäule.
Für Falck ist der Zehn-Jahres-Vertrag für den Hertener Krankentransport ein wichtiger Ankerpunkt auf dem Weg, den deutschen Markt zu erobern. „Es ist die erste öffentliche Ausschreibung, die wir in Deutschland gewonnen haben und in Dienst bringen“, sagt Professor Dr. Klaus Runggaldier, Geschäftsführer der Falck Rettungsdienst GmbH.
Wie berichtet, haben das Rote Kreuz und die Stadt Herten die Zusammenarbeit im Krankentransport am 31. Juli nach fast 18 Jahren beendet.
Wichtig zum Verständnis: Es geht nicht um den Rettungsdienst, der über Notruf 112 zu erreichen ist und bei Lebensgefahr ausrückt. Dieser wird weiterhin im Wesentlichen von der Feuerwehr geleistet. Sondern es geht um den Krankentransport: Also um den Transport von Patienten, die zum Beispiel ins Krankenhaus eingewiesen oder zur Dialyse gebracht werden und die unterwegs eine qualifizierte medizinische Betreuung benötigen. Bestellt wird ein Krankentransportwagen unter Tel. 19222.









