HA-Redaktion vor Ort: Kletterwald im Katzenbusch ist wieder Thema

Von Frank Bergmannshoff am 31. Januar 2013 14:26

HERTEN-SÜD. Wirtschaftliche Interessen auf der einen Seite, Protest der Umweltschützer auf der anderen: Der geplante Kletterwald im Katzenbusch erhitzt die Gemüter seit jeher. Die Stadtverwaltung startet nun einen weiteren Versuch mit veränderten Plänen. Die HA-Redaktion erfragt am Freitag, 1. Februar, vor Ort Ihre Meinung.

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So ähnlich könnte der Klettergarten aussehen, den der Investor »Forest Adventures« im Katzenbusch plant. Quelle: Stadt Herten

In nur zwei politischen Sitzungen kommt das Thema im Februar jetzt wieder auf die Tagesordnung. Die öffentliche Debatte dürfte also schnell ihren Siedepunkt erreichen. Denn bereits in drei Wochen soll der Rat nach Vorstellung der Stadtspitze einen Grundsatzbeschluss fassen. Der Investor für den Kletterpark, die Forest Adventures GmbH, soll dann ein klares Votum aus der Hertener Politik erhalten, bevor er Zehntausende Euro für die weitere Planung ausgibt und sich letztlich vielleicht doch noch eine Abfuhr abholt.

Die ursprüngliche Planung sah im Kern den Kletterwald von Forest Adventures vor; drumherum wollte das gemeinnützige Unternehmen Gafög Baumhäuser zum Übernachten bauen, ebenfalls angedacht war eine Lama-Farm. Hütten und Kamele sind inzwischen vom Tisch, alles konzentriert sich nun auf den Kletterwald.
Unverändert ist das Ziel, auf einer 7,5 Hektar großen, U-förmigen Fläche um die Sportanlage herum Bäume per Klemmtechnik mit Kletterpodesten auszustatten. Forest Adventures erwartet rund 40 000 Besucher pro Jahr.

Kritiker, allen voran der Naturschutzbund (Nabu), fürchten, dass sich das beschauliche Waldgebiet Katzenbusch in einen rummeligen Freizeitpark verwandelt.
Um solche Befürchtungen zumindest ein Stück weit zu entkräften, haben Forest Adventures und die Stadtverwaltung die ursprünglichen Pläne überarbeitet. Zum Beispiel soll das Empfangsgebäude nun weiter südöstlich stehen und sicherstellen, dass die Kletterer ausschließlich über die Katzenbuschstraße anreisen.

Die Stadt Herten hält das Vorhaben aus Sicht der Wirtschaftsförderung, des Tourismus und des Naturschutzes für verträglich. Lindner ist aber auch bewusst: „Der Kletterwald ist hoch umstritten. Wir müssen damit rechnen, dass es in der Politik keine Mehrheit gibt.“

Was halten Sie davon, liebe Leser? Sagen Sie es uns. Die HA-Redaktion ist am Freitagvormittag vor Ort.

Am Freitag, 1. Februar, von 10 bis mindestens 11 Uhr wird  Redakteur Frank Bergmannshoff im Katzenbusch auf den Wegen südlich der Sportanlage unterwegs sein. Genau dort, wo das 500 Quadratmeter große Empfangsgebäude geplant ist. 40.000 Kletterer pro Jahr sollen von dort aus zu ihren Touren durch die Baumwipfel starten.

Sind Sie Anwohner, Naturschützer, Kletterer oder einfach ein Bürger mit einer Meinung zum Kletterwald?
Dann kommen Sie in den Katzenbusch und sagen Sie, was Sie denken.

Wer verhindert ist, schreibt einfach eine E-Mail: lesermeinung@medienhaus-bauer.de

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