Christian Bazovicar (l.) muss sich mächtig strecken, um den Ball noch zu erreichen. Foto: Y. Schmidt
Christian Bazovicar (l.) muss sich mächtig strecken, um den Ball noch zu erreichen. Foto: Y. Schmidt
Die Partie begann schleppend. Der Tabellenzweite vom Loekamp mauerte, spielte überraschenderweise sehr defensiv: „Mich hat vor allem überrascht, wie wenig Ballbesitz die Hülser hatten. Als Favorit spielt man eigentlich anders auf“, fasste Coach Lamann zusammen. Die defensive Grundordnung des Gegners spielte den Berglöwen in die Karten.
Gefährliche Torszenen ließen jedoch lange auf sich warten. Dennoch machte die Lamann-Elf ein gutes Spiel, bestimmte das Geschehen zeitweise sogar. Der TSV Marl Hüls II machte keine Anstalten, sich in den Strafraum von Keeper Dominik Lipski vorzuwagen. Mit dem Zwischenstand von 0:0 ging es in die Halbzeitpause, die sich die Kicker an diesem heißem Spieltag auch verdient hatten.
Nach der Pause drehte das Team von Trainer Björn Lamann dann so richtig auf. Vor allem die Gebrüder Walter nahmen sich nun ein Herz und tauchten immer wieder vor dem Hülser Schlussmann Dennis Abraham auf. So verhinderte der Gästetorwart des öfteren den 0:1-Gegentreffer. Auch stand einmal der Pfosten für Simon Walter im Weg.
Dann sollte aber doch noch der wohlverdiente Führungstreffer für die Paschenberg-Kicker fallen (77.).
In einer unruhigen Spielsituation im Gästestrafraum schaltete Alexander Kober am schnellsten. Er erzielte in „Gerd-Müller-Manier“ den bis zum diesem Zeitpunkt überfälligen 1:0-Führungstreffer.
Alle Bemühungen hatten sich nun ausgezahlt. In der Schlussphase kassierte das Gästeteam von Coach Matthias Juszczak noch zwei Platzverweise für Yasin Özmen (70.) und Tim Gaebler (86.). Der Überraschungssieg des SC Herten war damit nicht mehr gefährdet. Mit 1:0 gingen die Berglöwen als Sieger vom Platz.








