Das Dilemma liegt nämlich auf der Hand. In der kommenden Saison müssten vier Spielerinnen aus Altersgründen in die C-Jugend aufrücken und dürften damit eigentlich nicht mehr für die D-Juniorinnen auflaufen.
Allerdings können diese vier Nachwuchstalente schlecht eine Mannschaft bilden. Daher werden sie auch in der kommenden Spielzeit mit einer Sondergenehmigung für die D-Juniorinnen auflaufen. Allerdings spielt das Team dann außer Konkurrenz.
„Wir würden uns daher freuen, wenn viele Mädels zu uns kommen würden, damit wir solche Probleme in Zukunft nicht mehr haben“, hofft der Westerholter Trainer auf möglichst großen Zuwachs.
Die Vorteile seines Sports liegen für Dominik Schlechter klar auf der Hand: „Beim Handball wird alles trainiert. Koordination, Fitness und Beinarbeit.“
Dabei sorgt der Coach mit seinem abwechslungsreichen Training zudem für eine Menge Spaß bei den Mädels.
„Das ist aber auch eine ganz liebe Truppe. Wir machen auch außerhalb des Trainings viel zusammen“, lobt Schlechter. Sein Team liegt in der Kreisliga mit drei Saisonsiegen momentan auf einem achtbaren neunten Platz.
Dabei spielen die meisten Mädels erst seit knapp zwei Jahren Handball. „In vielen Partien sind sie ihren Gegnerinnen körperlich noch unterlegen“, stellt Schlechter fest.
Seine Mädels entwickeln sich aber schnell. So spielen Melissa Reibold, Laura Ribowski und Sabrina Simon schon in der Kreisauswahl. „Da werden sie noch einmal speziell gefördert“, freut sich Schlechter über die Entwicklung seiner Schützlinge.
Und blickt gerne einmal über die Stadtgrenze hinaus: „Was zum Beispiel PSV Recklinghausen seit Jahren im Bereich des Mädchen-Handballs leistet, ist schon toll. Vielleicht können wir irgendwann auch mal solche Strukturen schaffen.“
Dass der Mädchen- und Frauen-Handball in der Nachbarstadt so einen hohen Stellenwert hat, birgt für den Westerholter Jugendtrainer aber auch ein Problem: „Viele talentierte Mädchen gehen natürlich dort hin, da haben wir es als Verein schon schwer.“
Wer einmal bei den Westerholterinnen reinschnuppern möchte, der kann dienstags von 17 bis 18 Uhr oder freitags von 18 bis 19 Uhr in die Sporthalle an der Kuhstraße zum Training kommen.








