Tischtennis: TSV-Trio zieht es in die Nachbarstadt

Marl Oleg Blonstein ist wieder in der Landesliga angekommen. Ab Januar spielt der frühere Kapitän des TSV Marl-Hüls für die PSV Recklinghausen. Mit ihm sind auch Bastian Stellmach und Alexander Schulz zum Landesligisten gewechselt.

  • Ab der Rückrunde wieder im Einsatz: Der frühere TSV-Kapitän Oleg Blonstein spielt künftig für die PSV Recklinghausen. Foto: Jochen Sänger

Der TSV spielte in der Landesliga, als Oleg Blonstein und sein Bruder Ilja 2011 in Marl anheuerten. Direkt in der ersten Saison gelang ihnen mit dem neuen Team der Aufstieg in die Verbandsliga. Nach drei weiteren Spielzeiten folgten der Titelgewinn und die gleichzeitige Qualifikation für die neue NRW-Liga.

Nach einer nahezu perfekten Startsaison lief im zweiten Jahr fast alles schief. Der Versuch, in der Verbandsliga einen Neuanfang zu starten, ging in dieser Saison komplett daneben. Mitte Oktober zog die Mannschaft die Notbremse und zog sich freiwillig vom Spielbetrieb zurück.

Blonstein findet es immer noch schade, „dass wir das Team auflösen mussten, aber die Karre war nun einmal vor die Wand gefahren“. In den Wochen danach genoss der Recklinghäuser „die Masse an gewonnener Freizeit“. Von vornherein stand aber fest, dass die Tischtennis-Pause begrenzt sein würde.

Bei seinem neuen Verein, der in der Landesliga nach der ersten Halbserie den achten Platz belegt, bildet Oleg Blonstein gemeinsam mit Bastian Stellmach das obere Paarkreuz. Alexander Schulz ist für unten eingeplant. Zum Auftakt trifft die PSV am 13. Januar auf den Meidericher TTC 47. In derselben Gruppe wie die Recklinghäuser spielt auch Germania Lenkerbeck.

Vorbereitungsturniere

Um nach der relativ langen Pause wieder in den Wettkampfmodus zurückzufinden, plant der frühere TSV-Kapitän die Teilnahme an ein, zwei Vorbereitungsturnieren. Gemeinsam mit Bruder Ilja übrigens, der seit dem Sommer für Borussia Brand in der Verbandsliga 5 spielt.

Dort wird der jüngere Blonstein-Bruder im mittleren Paarkreuz eingesetzt (Vorrunden-Bilanz: 13:1) und steht mit seinem neuen Verein an der Tabellenspitze. Im Doppel ist Ilja, den es beruflich nach Aachen verschlagen hat, sogar noch ungeschlagen.

Nach der Auflösung des TSV ist Philip Brosch sogar aufgestiegen. Die frühere Nummer eins der Hülser tritt in der Rückrunde für den TTC Post Hiltrop an die Platte. Dass er das Tischtennis spielen nicht verlernt hat, zeigt der Gewinn des „andro WTTV Cup“ am dritten Advent in Mönchengladbach. Brosch, in Hiltrop an Position vier gesetzt, meisterte die Endrunde ohne eine einzige Niederlage.
2 KOMMENTARE
31.12.17 12:33

Zu: Keine Hülser

Ich habe wirklich selten so einen Unsinn gelesen. Geradezu richtig unverschämt, die drei als Ratten zu bezeichnen... Ich könnte auch jetzt dagegen argumentieren, aber was bringt es mit einem Pseudonym, der nicht mal mit seinem richtigen Namen schreibt und pöbelt irgendwie zu diskutieren. Insofern verbietet es mir die Vernunft. Ist eben wohl auch einfacher unter fremden Namen zu bellen als zu hinterfragen.
Gruß Dominik Reiß

29.12.17 09:59

Keine Hülser

Tja, die Ratten verlassen das sinkende Schiff!!!

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