Tiere endlich menschlich behandeln

26. Januar 2012 19:03

— Von: Susanne und Sophia (Hellwing)- Tschersich, Datteln — Betr.: Artikel „Durchbraten tötet auch resistente Keime“ — vom 10. Januar

Die Berichterstattung (und Kommentar) über den Einsatz von Antibiotika in der Geflügelmast macht uns wahnsinnig wütend. Wieder einmal geht es nur darum, wie das ach so wertvolle Leben des hochintelligenten Säugetiers Mensch geschützt werden kann. Und was ist mit den Tieren, die wir schon lange nicht mehr wie Lebewesen, sondern wie Sachen behandeln, die allein der Bedürfnisbefriedigung von Menschen dienen (manch einer behandelt seine Sachen besser: man sollte besser sagen: wir behandeln sie wie den letzten Dreck!)?
Wäre es nicht an der Zeit, die Massentierhaltung endlich abzuschaffen? Denn, lieber Herr Buchsteiner, es geht in der Massentierhaltung nicht ohne Antibiotika, weil die armen Viecher ohne Antibiotika gar nicht so lange existieren (von „leben“ kann ja wohl kaum die Rede sein) könnten, bis sie von uns Menschen „verbraucht“ werden. Tiere (auch „Nutztiere“) sind unsere Mitgeschöpfe, sie empfinden wie wir Stress, Angst, und Schmerz! Behandeln wir sie endlich „menschlich“, darauf bilden wir uns ja so viel ein!
Und zum Schluss noch ein Tipp für besonders Ängstliche oder Mutige: Werdet Vegetarier, es ist gar nicht so schwer!

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