Eilantrag wurde abgelehnt: Katy Assauer erlebt Beisetzung nur aus der Entfernung

Westerholt Am 6. Februar starb der ehemalige Schalke-Manager Rudi Assauer (74) nach schwerer Krankheit. Heute wurde er in Westerholt beigesetzt - im engsten Familienkreis. Tochter Katy Assauer (48) durfte die Zeremonie nur aus einem Sicherheitsabstand verfolgen.

  • Rudi Assauer

    Rudi Assauer Foto: DPA

Vor der Beisetzung Assauers war ein Familienstreit entbrannt: Katy Assauer hatte demnach versucht, per Eilantrag von dem Ort der Beisetzung zu erfahren um an der Beerdigung teilnehmen zu können. Das Amtsgericht Recklinghausen hatte den Eilantrag jedoch abgelehnt. Begründung: Es seien zu wenig Anhaltspunkte glaubhaft gemacht worden, dass ihre Teilnahme Wunsch des Verstorbenen gewesen sei.

Im Mittelpunkt des Familienstreits stehen die Töchter Bettina Michel (53) und Katy Assauer (48), die Halbschwestern sind. Michel habe ihr, so der Vorwurf von Katy Assauer, den Kontakt zu Rudi Assauer verboten. Und das schon seit 2013. Bis zuletzt hat Bettina Michel den Ort und den Zeitpunkt der Beerdigung geheim gehalten. Dagegen habe Katy Assauer wiederum geklagt. "Es ist so traurig, dass es so weit kommen musste, dass ein Gericht entscheidet, ob ich zum Grab meines Vaters darf. Er hätte gewollt, dass ich bei der Beerdigung dabei bin", wird die 48-Jährige bei "Bild" zitiert.

Trauerfeier in Westerholter Kapelle

Am Dienstagvormittag war es nun soweit: Nach einer Trauerfeier in der Kapelle am Schloss Westerholt fand die Beisetzung von Rudi Assauer im benachbarten Friedwald statt. Dabei handelt es sich um eine Baumbestattung, bei der die Asche des Verstorbenen beigesetzt wird, der tatsächliche Ort jedoch nicht als Grabstätte erkennbar ist.

Katy Assauer hatte nach Informationen unserer Redaktion versucht, an der Bestattung teilzunehmen, wurde jedoch von Sicherheitskräften daran gehindert. Sie verfolgte die Zeremonie aus einiger Entfernung mit. Burkhard Benecken, der Anwalt von Bettina Michel äußert sich auf Bild.de:„Die Beerdigung Rudi Assauers ist heute friedlich verlaufen. Auch Katy Assauer war dabei. Meine Mandantin Bettina Michel hofft, dass es zukünftig keine weiteren juristischen Schritte gegen sie geben wird.“

Neben dem engsten Familienkreis waren auch Trainer und Freund Huub Stevens, der ehemalige Leverkusener Manager Reiner Calmund und Ex-Schalker Klaus Fichtel anwesend. Die öffentliche Trauerfeier findet am Freitag (15. Februar) in der Urbanus-Kirche in Gelsenkirchen-Buer statt.
3 KOMMENTARE
13.02.19 10:39

Eben typisch Schalke,

von DerAlte

mehr kann ich dazu nicht sagen.

12.02.19 21:50

Woher wissen Sie,

von nickelback

daß Rudi Assauer das nicht gewollt hätte? Man könnte sich auch fragen, warum Katy ihn seit 2013 nicht mehr sehen dürfte und nicht dann schon eine einstweilige Verfügung beantragt hat, um ihn besuchen zu können. Aber alles das sind Fragen, die uns nichts angehen.

12.02.19 21:21

Theo Lingen hätte gesagt:"Traurig,traurig,traurig"!!!

von GOURMETderSINNE

Aber sowas hätte RUDI ASSAUER nie geduldet,dass die eine Tochter ihrer (halb Schwester) per GERICHT verbietet,an der Trauerfeier+Beisetzung teilzunehmen!!!
Dazu kann ich nur sagen,"GOTTES MÜHLEN mahlen langsam und ein JEDER wird das bekommen was ER/SIE verdient!!!

?

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar.)
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschließen.
Um sich registrieren zu können, müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.