Die Randalierer hatten ganze Feuerwerks-Batterien auf die Einsatzkräfte abgefeuert.
Bei einem Polizisten brannten die Haare – einer Kollegin wurden bei einem anschließenden Zweikampf sogar Haare ausgerissen. Andere Einsatzkräfte kassierten Faustschläge ins Gesicht. Um 0.13 Uhr folgte eine Polizeistreife einem Funkspruch zur Mallinckrodtstraße: In einem Mehrfamilienhaus sollte ein Keller brennen.
Zweier-Team
Als das Zweier-Team den Einsatzort absperren wollte, um so den Zugang für die Feuerwehr zu ermöglichen, reagierte die Menschenmenge ausgesprochen aggressiv – von Respekt gegenüber den Uniformierten war nichts zu erkennen.
Polizeisprecherin Cornelia Weigandt sprach von einem regelrechten „Bombardement“ gegen die uniformierten Einsätzkräfte von Polizei und Feuerwehr.
Ein 26-Jähriger habe dabei eine ganze Feuerwerks-Batterie gegen die Beamten abgefeuert. Die Einsatzkräfte musste in Deckung gehen und sich in das Haus, in dem die Feuerwehr einen Brand löschen sollte, zurückziehen.
Wie aggressiv die Menschenmenge war, zeigte sich auch, als Unterstützungskräfte der Polizei anrückten und die Randalierer festnehmen wollten: Erneut feuerten die Täter gezielt Böller auf die Beamten ab.
Nahkampf-Geschehen
Festnahme-Versuche der Polizei arteten in ein brutales Nahkampf-Geschehen aus: Einer der Schläger ließ sich auch durch den Pfefferspray-Einsatz nicht stoppen – mit einem Faustschlag verletzte er eine Polizistin im Gesicht.
- Die Polizei konnte wegen der unübersichtlichen Lage nur zwei Angreifer festnehmen und bittet Zeugen um Hinweise auf einen 20-jährigen Türken (dunkle Kleidung, dunkler Igelschnitt) und eine 19 oder 20 Jahre alte Frau (blond, kurzer Rock, weiße Jacke). Hinweise unter Tel. 0231/1322321.


