Winterzeit in Herten: Spaß mit Schlittschuhlaufen

Winterzeit – Eislaufzeit. Spätestens wenn sich dauerhafter Frost einstellt und die Natur erstarren lässt, werden stehende Gewässer mit einem schimmernden Spiegel aus transparentem Eis überzogen. Dann gibt es besonders bei den Kindern kein Halten mehr und sie wollen mit ihren Schlittschuhen und Schal und Nütze über die schimmernde, ebenmäßige Eisplatte gleiten.

Für die einen ist das Schlittschuhlaufen das Highlight im Winter und für die anderen ist es eine der besten sportlichen Alternative zum Skifahren. Viele zugefrorene Seen und Flüsse laden in der kalten Winterzeit zum eleganten Gleiten über das Eis ein und in fast jeder Stadt lockt in der Adventszeit auf dem Weihnachtsmarkt eine Eisbahn Jung und Alt auf die Kufen.

Schlittschuhlaufen hat etwas Magisches. Vielleicht liegt es am winterlichen Wetter, dem besonders mystischen Aussehen der Eisflächen oder eben daran, dass auf der Eisbahn sich jeder dick eingemummelt und winterlich gekleidet fortbewegt. Dicke lange Pullis, Schals, Mützen und Ohrenwärmer gehören zum Eislaufen einfach dazu und es ist eine optimale sportliche Freizeitaktivität, um so richtig in weihnachtliche Stimmung zu kommen.

Mit Knochen übers Eis

Schlittschuhlaufen hat eine mehrere 1.000 Jahre-Geschichte. Die Kufen der Schuhe wurden aus den Beinknochen von Pferden und Rentieren hergestellt. Benutzt wurden sie nicht nur in Skandinavien, sondern auch schon in England im 12. Jahrhundert. Auf Knochenschlittschuhen hatten die Menschen im Winter auf den Eisflächen der Sümpfe und Seen und besonders auf der zugefrorenen großen und breiten Themse ihren Freizeitspaß. Auch zu Zeiten von Queen Elizabeth hat man sich die Knochenschlittschuhe angebunden, um sich über die Eisflächen bewegen zu können. Die Niederländer sollen die ersten Schlittschuhmacher gewesen sein, die die Eisschuhe aus Holz und mit Eisenschiene herstellten. Die Sohle und die Schiene wurden mit einem Lederriemen an die eigenen Schuhe befestigt. Dieser Schlittschuh-Typ hat fast tausend Jahre gehalten, bis 1829 der Holländer James Cobbing Schlittschuhe aus Holz erfand, der an den Schuhenden eine Schraube sowie vorne an der Schuhspitze sowie am Absatz Eisenhaken hatte. Wenn die Schrauben dann fest angezogen wurden, drückten sich die Haken so fest an den Schuh, dass eine Riemenbefestigung überflüssig wurde.
Solche Schlittschuhe aus Holz hatten allerdings bereits die Niederländer. In Holland diente im 14.Jahrhundert schon der Schlittschuhlauf weniger dem Kunstlauf oder Schlittschuhwandern, sondern vor allem auf den zugefrorenen holländischen Kanälen als Fortbewegungs- und Verkehrsmittel.

Eiskunstlauf - Der Pionier des Eiskunstlaufs war im 19. Jahrhundert der New Yorker Jackson Haynes. Er war Ballettmeister und beeinflusste den Wintersport auch in Europa durch seine Erfindung eines Schlittschuhs mit befestigter Stahlkufe. Es wurden damit die ersten Wettbewerbe ausgetragen und gleichzeitig wurden die ersten Eiskunstlaufclubs gegründet. Das sind die wichtigsten Sprünge, die beim Eiskunstlauf eine wichtige Rolle spielen: Dreiersprung (Three Turns), Salchow, Toe-Loop, Rittberger (Loop), Flip, Lutz, Axel, Spreizsprung (Split), Euler, Butterfly. Wer Lust auf eine Eiskunstlauf- oder eine Eishockey-Wette hat, kann sich auf diesen Seiten detailliert über einen passenden Buchmacher informieren https://www.sportwetten.net/.

Schlittschuhlaufen rund um Herten
 
  • Eiszauber Recklinghausen - mobile Kunsteisbahn
  • Sport-Paradies Gelsenkirchen – Eislaufen in der Halle
  • Gysenberghalle Herne – Halleneisbahn
  • EisSalon Ruhr in der Jahrhunderthalle Bochum – mobile Eisbahn
  • Eissporthalle Dorsten - Eislaufen in der Halle
  • Zollverein Eisbahn Essen, Schlittschuhlaufen im Freien
Tipps für Schlittschuhfans

Wer sich zum ersten Mal auf Eisflächen fortbewegen möchte, sollte sich erst einmal ohne die Hilfsmittel Schlittschuhe aufs Eis wagen, um sich so mit dem Untergrund vertraut zu machen. Danach kommt das Erlernen der Technik: Man formt mit seinen Füßen ein V, stößt sich mit einem Bein ab und benutzt das andere Bein zum hinterhergleiten. Um sich fort zu bewegen, wird das Gewicht des Körpers immer wieder von dem einen zum anderen Bein verlagert. Die Knie sollten dabei gebeugt sein, um das Gleichgewicht halten zu können. Am Anfang ist es gut, beim Hallen-Schlittschuhlauf sich stets in der Nähe der Bande zu bewegen und dabei auf die Fahrtrichtung und nicht auf die sich bewegenden Füße zu achten.

Schlittschuhe können für den Fahrspaß auf den winterlichen Eisflächen ausgeliehen oder gekauft werden. Die meisten Eisbahnen bieten die neuesten Schuhe mit den neuesten Materialien an. Wer jedoch oft und gerne auf zugefrorenen Seen Schlittschuhlaufen möchte, ist mit eigenen Schlittschuhen gut beraten. Es gibt sie in zwei Varianten. Die Schuhe für den Eiskunstlauf sind elegant und verfügen über eine gerade Schiene, die am vorderen Teil gezackt ist. Diese Zacken ermöglichen Pirouetten und Sprünge. Sportlicher hingegen sind die Eishockey-Schlittschuhe. Mit ihnen ist ein wendiges Eislaufen durch breitere, kürzere Kufen möglich. Ob elegant oder sportlich – die Schuhe müssen einen stabilen Halt im Bereich des Knöchels garantieren und sie dürfen nicht drücken.
 



ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    22. November 2017, 14:39 Uhr
    Aktualisiert:
    10. Mai 2018, 03:34 Uhr