Schaurig-schöne Halloween-Ideen: Blutige Bowle, Flattergeister und Zombie-Lampen

DIY Das Fest der Kürbisköpfe und Geisterjäger steht wieder an. Fledermauslauscher aufgesperrt und Gerippe festgehalten: Wer noch keine passende Deko für die eigene Hausparty hat, muss nicht in Panik verfallen, denn Ihr haltet gerade Eure Rettung in den Händen. Wir haben drei Last-Minute-DIY-Ideen für Euch parat – für ein schaurig-schönes Fest.

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    Flattergeister, Zombie-Lampen und blutige Bowle: Damit wird Halloween zum Fest. Foto: Anna Päseler

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    Kleine Zombie-Fratzen für die spezielle Gemütlichkeit an Halloween. Foto: Anna Päseler

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    Die sind so süß, dass Ihr sie auch noch nach dem 31. Oktober in Eurem Zimmer hängen lassen könnt: die Flattergeister. Foto: Anna Päseler

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    Gruselige Zutat für die Bowle: die "blutige" Hand. Foto: Anna Päseler

Zombie-Lampen für Gemütlichkeit und Grusel

Das richtige Licht ist auf einer Party immer das A und O. An Halloween sollte es schön düster sein mit einer ordentlichen Portion an Grusel und einer dezenten Note an Gemütlichkeit. Vereinen lässt sich dieses konträre Rezept am besten durch kleine Teelichter im extravaganten Gewand. Für diesen Look gibt es eine altbewährte Kunst: das Schnitzen von Kürbissen. Aber es geht trendiger – und zwar mit Zombie-Lampen:
Ihr benötigt:
– Teelichter
– Einmachgläser
– helle Servietten
– Aquarellfarbe
– Pinsel und Schere
– Wasser
– transparentes Klebeband
– Permanentmarker
So geht’s:
Messt die Größe des Einmachglases aus und schneidet die Serviette großzügig zurecht! Befeuchtet diese dann gleichmäßig mit Wasser. Am besten gelingt Euch das mit einem Sprühaufsatz. Tragt dann vorsichtig mit dem Pinsel die Aquarellfarbe auf! Auch hier eignen sich am besten helle Farben. Nach dem Farbauftrag könnt Ihr die Serviette bei Bedarf noch einmal stärker mit Wasser tränken, denn dann verläuft die Aquarellfarbe und bildet fließende Übergänge.

Nachdem die Serviette getrocknet ist – mit dem Föhn kann man den Vorgang beschleunigen – zieht Ihr Klebebandstreifen über die Serviette und lasst sie am Rand etwas überstehen. Legt nun das Einmachglas auf die eingefärbte Serviette und rollt diese auf. Verklebt die Serviette mit dem Glas, achtet aber darauf, dass die Serviette sich an der Nahtstelle nur knapp überlappt, um größere dunkle Stellen bei der Beleuchtung zu vermeiden.

Um den Gläsern nun den passenden Halloween-Style zu verpassen, fehlt ihnen noch das passende Motiv. Nehmt ein Blatt Papier, messt die Größe Eures gewünschten Motives aus und klebt diesen Bereich auf dem Papier mit transparentem Klebeband ab! Wer möchte, kann mit Bleistift natürlich im Vorhinein sein Motiv auf das Papier zeichnen. Mit einem Permanentmarker malt Ihr nun den Spruch oder das Bild auf das Klebeband. Kurz trocknen lassen und anschließend das Papier mit Wasser aufweichen und vom Klebeband abrubbeln. Achtung: Sobald das Klebeband trocken ist, klebt es wieder. Also schnell an das Einmachglas anbringen.
Jetzt fehlt nur noch eine Lichterkette oder ein Teelicht, um den schaurigen Zauber aufleuchten zu lassen.

Geforene Hand als Grusel-Zutat

Wer feiert, braucht auch die richtigen Getränke. Was bietet sich zu diesem Anlass besser an als eine Bowle. Die Halloween-Zutat an dieser Stelle: eine gefrorene Hand.

Es klingt nicht nur furchtbar, es sieht auch so aus! Für den Schrecken in dem Trunk benötigt Ihr Folgendes:
– einen Einmal-Handschuh
– einen Verschlussclip
– etwas roten Saft
– Zutaten für die Bowle (beispielsweise Waldmeistersirup und Litschis)

So geht’s:
Füllt den Handschuh mit rotem Saft, verschließt ihn mit einem Clip und legt ihn für ein paar Stunden in das Tiefkühlfach. Bereitet die Bowle vor, legt die gefrorene Hand hinein und serviert sie sofort vor den Augen Eurer Gäste, denn nach kurzer Zeit löst sich der gruselige Zauber von selbst wieder auf. Beim Entfernen des Handschuhs solltet Ihr aufpassen, keinen Finger abzubrechen.

Flattergeister für die Gruselfete

Neben dem Kürbis sind sie das Symbol von Halloween schlechthin: Geister. Die weißen Leichentücher dürfen daher auf keiner anständigen Gruselfete fehlen.
Für die selbst gebastelte Variante braucht Ihr:
– Luftballons
– weiße Servietten
– einen dunklen Karton
– weißes Nähgarn
– dunkle Pappe
– Kleber, Klebeband
– Schere

So geht’s:
Zuerst schnappt Ihr Euch einen Ballon und pustet ihn auf Minimalgröße auf. Bindet das Nähgarn an dem Verschluss fest und schneidet es großzügig bemessen ab, schließlich hängt Ihr den kleinen Geist später daran auf! Das Ende des Knotens klebt Ihr an dem Ballon fest, damit es nicht absteht.
Nehmt nun die Servietten, zerlegt sie in ihre einzelnen Schichten und bohrt mit der Schere kleine Löcher hinein, sowohl in der Mitte als auch mal an der Kante. Fädelt die jeweiligen Serviettenschichten über das Nähgarn auf den Ballon zusammen! Einzelne Serviettenenden könnt Ihr etwas zerfetzen und zwirbeln.
Aus der dunklen Pappe schneidet Ihr drei ovale Kreise heraus, die Ihr anschließend als Gesichter auf die Köpfe der Geister klebt.
Fertig ist der hauseigene Spuk, der für jeden Ort einsatzbereit ist. Denkt bitte aber daran, immer genug Abstand zu Teelichtern oder Feuer zu haben!