Eine Reihe hinter Herzchen, der offenbar der Angetraute der Dame ist, die hier alles im Griff hat und ihre kleine Reisegruppe perfekt dirigiert. Mehrere Umsetz-Aktionen später sitzt Herzchen ganz links am Fenster – und ganz weit weg von seiner Herzdame, was aber auch Zufall sein kann.
Herzchens Schwester
Zur Familie gehören neben ihrem Herzbuben auch noch dessen Bruder/Schwager und dessen Frau, die möglicherweise aber auch Herzchens Schwester ist. Das weiter aufzudröseln, würde hier zu weit führen. Nicht zu vergessen aber die zwei deutlich jüngeren Russen, „echt gute Menschen sind das!“, wie Herzchens Bruder (Schwager) später zu berichten weiß.
Zu guter Letzt sind da noch Bobbele und Böckchen, zwei Yorkshire-Terrier, die, wie Herzchens Frau leutselig erzählt, mit einer Tablette ruhig gestellt wurden und die erst kurz vor der Landung erstmals klagend von sich hören lassen. Das mit dem Druckausgleich in den Ohren haben sie wohl nicht hinbekommen.
Wie im Flug
Dank meiner netten Sitznachbarin (Grüße!), die sich wie ich sehr amüsiert über dieses skurrile Sextett, deren männlichen Mitglieder als Markenzeichen auch noch unechten Goldschmuck mit klobigen Uhren mit sich herumtragen, vergehen die 110 Minuten sprichwörtlich wie im Flug. Habe schon deutlich langweiligere Anreisen ins BVB-Trainingslager hinter mich bringen müssen.











