Konzentriert und erfolgreich: Helen Langehanenberg ritt mit Damon Hill bei der EM zweimal auf den achten Platz.
Aber nicht nur wegen der angenehmen Erinnerungen macht sich die Havixbeckerin heute optimistisch auf den Weg nach Schleswig-Holstein. Denn ihr zwölfjähriger Hengst präsentierte sich vor vier Wochen beim Weltcup in Amsterdam als Kür-Zweiter in absoluter Top-Form, nur die Weltranglistenerste Adeline Cornelissen (Niederlande) landete vor dem münsterschen Duo.
Arbeit an Lektionen
Und auch im Training stellte Damon Hill seine Reiterin zufrieden. „Er ist richtig gut drauf, macht immer toll mit“, erklärt Langehanenberg, die mit ihrem Paradepferd im Trainingsviereck an einigen Lektionen und Lektionenfolgen arbeitete.
Für Neumünster hat sie sich kein konkretes Ziel gesetzt. Zumal die Konkurrenz wie immer im Weltcup groß ist. So haben die Mannschafts-Olympiasiegerinnen Isabell Werth und Nadine Capellmann ebenso gemeldet wie die britische Vize-Weltmeisterin Laura Bechtolsheimer.
„Wir wollen an unsere Leistung von Amsterdam anknüpfen und eine gute Runde reiten“, sagt Langehanenberg. „Darauf haben wir hingearbeitet, und dafür werden wir alles geben.“ Gelingt es ihr, dieses Vorhaben mit Damon Hill am Samstag im Grand Prix und dann am Sonntag in der Kür umzusetzen, dürfte Langehanenberg auch diesmal wieder mit guten Erinnerungen aus Neumünster abreisen.








