Nur zwölf Mal musste Preußen-Torwart Philipp Hinkerohe bisher hinter sich greifen. Auch gegen den BVB will er der zuverlässige Rückhalt seiner Mannschaft sein.
Angst vor großen Namen klingt anders, der SCP-Nachwuchs ist sich seiner Stärke bewusst. Denn mit einem Sieg klettert die Drube-Elf sogar auf den zweiten Platz, ist im Erfolgsfall erster Verfolger des FC Schalke 04 ein. Diese Rolle aber würde auch zu gerne der Erzrivale der Königsblauen einnehmen. Mit einem hohen Sieg auf dem Kunstrasenplatz am Preußenstadion könnte der BVB als derzeit Siebter auf Rang zwei vorpreschen. Für Spannung ist also gesorgt im dicht gestaffelten Feld der Schalke-Jäger.
Die Aufgabe gegen Dortmund geht Drube, der am Freitag als Co-Trainer der Drittliga-Mannschaft noch in Babelsberg weilte, mit der erfolgreichen Taktik der Hinserie an.
Unverändertes System
Das 4-2-3-1-System erwies sich als passend, zudem blieben für große Umstellungen und Neuerungen in der Wintervorbereitung nur wenig Zeit. "Wir haben an unserem Umschaltverhalten gefeilt und versucht, das Gute aus der Hinserie beizubehalten", sagt Drube, der personell nur wenige Sorgen hat. Einzig das Duo Philipp Röhe (Kapselverletzung) und Niklas Rieker (rekonvaleszent) fehlt. Marko Karamarko gehörte zum Kader der Ersten. Ob er nach dem Ausflug nach Babelsberg morgen einsatzfähig ist, entscheidet der Coach kurzfristig. Ansonsten aber kann er auf seinen kompletten Kader bauen - und der ist in der Kältekammer an der Hammer Straße heiß auf Platz zwei. "Wir werden ans Limit gehen", verspricht Drube.








