Fußball - Spvgg. Erkenschwick: Ein Pfiff, ein Finger, ein Stoß und ein Sonderbericht

BOCHUM/OER-ERKENSCHWICK Das 2:2 bei TuS Hordel hat für Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick ein Nachspiel. Schiedsrichter Marian Zabell (Dortmund) hat einen Sonderbericht angefertigt.

  • Marian Zabell Fußball Westfalenliga Saison 2018/2019 Schiedsrichter

    Im Blickpunkt: Schiedsrichter Marian Zabell schlichtet hier einen Disput von Hordels Keeper Kampschäfer mit Erkenschwicks Philipp Mandla (verdeckt). Foto: Olaf Krimpmann

Der Unparteiische wurde beim Gang in die Kabine von einem Zuschauer in einem Erkenschwicker Trikot erst verbal attackiert und offenbar auch vor die Brust gestoßen. Umstehende Zuschauer griffen sofort ein und stoppten so den Übergriff. Die Szene ist unstrittig und wird wohl dazu führen, dass die Spvgg. Erkenschwick eine Geldstrafe aufgebrummt bekommt.

Spvgg.-Trainer René Lewejohann entschuldigte sich während der folgenden Pressekonferenz für das Verhalten des Zuschauers. Was aber zum Ausraster geführt hat, ist nun die Frage.

In den einschlägigen Foren wird eine Szene kurz vor Spielschluss als Auslöser ausgemacht. Nach einem Foulspiel an Erkenschwicks Dennis Kündig direkt vor den Erkenschwicker Fans beim Spielstand von 2:1 für die Gäste, hatte der Unparteiische von einer Bestrafung des Hordelers René Michen abgesehen.

Es folgten wütende Proteste von der Tribüne. In Zuge dessen soll der Referee – so meinen es Zuschauer gesehen zu haben – den Spvgg.-Fans den Mittelfinger gezeigt haben.

4 KOMMENTARE
12.09.18 11:07

Ihr denkt ja schon politisch ....

von news

Ja Schuld sind immer die anderen. Da wird das Opfer zum Täter gemacht um die eigene Straftat zu begründen. Wieder einmal blamiert der Anhang den Verein und ganz Erkenschwick so gut er nur kann.

Also dann besser nur eine Handvoll oder keine Fans, (so wie in Hüls, Herne, Schermbeck, Haltern), als solche die den Verein ständig schädigen, was letztlich Strafe (gemeint ist viereckiges Geld !) kostet. Und der bettelarme ESV ist Wiederholungstäter und versaut sich sein Image vom Ruhrpott bis nach Ostwestfalen.
Der ESV-Vorstand muß hier über lebenslanges Stadionverbot in Erkentown nachdenken. Denn auf die paar Euro Eintritt des Anhängers kann getrost verzichtet werden. Eine Zivilklage vor dem Amtsgericht Bochum wird möglicherweise folgen.

Im übrigen ist die Ansicht völlig neben der Spur:
Der Schiri hat a) eine gute saubere Leistung abgeliefert - im Gegensatz zur Stimberg-Elf und b) keinem Zuschauer den berühmten Finger gezeigt. Die Ausrede ist also trotz YouTube aus der Luft gegriffen. Dieser Ausschnitt zeigt keineswegs eine solche Reaktion und ist an den Haaren herbeigezogen. Also was soll der Quatsch, so eine geistlose Entschuldigung herbeizuführen. Der Hermann handelt hoffentlich richtig.

10.09.18 21:58

Wer es noch nicht wusste,

von schneekiller1

Schiedsrichter sind beim DFB heiliger als der Papst in der katholischen Kirche, daher ist es unbedeutend was die Masse sagt, sondern es zählt nur das was die eine ja "fehlerlose" Person vermerkt!

10.09.18 18:58

Na und?

von Barazan

Einige Zuschauer werden sich wohl entsprechend verhalten haben.
Und bei dem Wetter juckt halt auch mal die Schläfe.
Mal nicht so viel jammern.

?

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  • Erstellt:
    10. September 2018, 15:08 Uhr
    Aktualisiert:
    24. September 2018, 03:33 Uhr
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