Sportvorstand Jens Todt (li.) präsentiert den Neuzugang Nikoloz Gelashvili aus Georgien. (Foto: VfL)
Sportvorstand Jens Todt (li.) präsentiert den Neuzugang Nikoloz Gelashvili aus Georgien.
Man habe sich schon seit einigen Monaten mit dem Spieler befasst, erklärte Todt und fügte hinzu, dass man bei Gelashvili einem Tip der Scouting-Abteilung gefolgt sei. "Wir sind total froh, dass dieser Transfer geklappt hat", so der Sportvorstand, "denn auch Vereine aus Russland und der Ukraine hatten Interesse. Unterschrieben hat Gelashvili aber beim VfL, weil er offenbar nicht auf das schnelle Geld aus ist, sondern, weil er, wie er selbst am Dienstag bei seiner Vorstellung erklärte, "ich mich sportlich weiterentwickeln und dies in einem Land wie Deutschland tun möchte, das zu den stärksten Fußball-Nationen gehört."
Der neunfache georgische Nationalspieler hat sich intensiv mit seinem zukünftigen Arbeitgeber befasst. "Ich habe schon einige Spiele des VfL gesehen. Die Mannschaft spielt sehr angriffsorientiert. Dazu möchte ich als Stürmer natürlich meinen Beitrag leisten. Aber letztendlich muss der Trainer beantworten, was er mit mir vorhat."
Iashvili riet zum VfL
Informiert hat sich Nikoloz Gelashvili auch bei seinem Nationalmannschaftskollegen Alexander Iashvili, der beim Liga-Konkurrenten Karlsruher SC spielt. "Er hat mir gesagt, dass der VfL ein gut geführter Verein ist und ich alles daransetzen soll, nach Bochum zu kommen."
Seinen letzten Einsatz hatte Gelashvili am 20. Dezember, am 10. Januar nahm er wieder das Training mit dem FC Zestafoni auf. VfL-Cheftrainer Andreas Bergmann sieht in dem Georgier einen "spannenden Neuzugang. Er ist wendig, kopfballstark und verfügt über eine ausgeprägte Abschlussstärke - und das mit beiden Füßen. Unserem Offensivspiel wird er neue Impulse verleihen."


