Umfrage an unsere Leser: Wünsche für Datteln?

DATTELN Was wünschen Sie sich von Ihrer Stadt im neuen Jahr? Wir freuen uns auf Ihre Ideen.

  • 2018 soll „Datteln 4“ ans Netz gehen. Foto: Andreas Kalthoff

Was wünschen Sie sich von Ihrer Stadt im neuen Jahr? Die gleiche Frage hatten wir Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, bereits vor einem Jahr gestellt und jede Menge Antworten bekommen. So viele, dass sie (gekürzt) am 3. Januar 2017 eine Zeitungsseite füllten.

Aber welche der Wünsche sind wahr geworden? Mehrere Bürger hatten attraktivere Angebote für Kinder und Jugendliche gefordert, eine Aufwertung des Stadtbads beispielsweise. Kleiner Lichtblick: Seit 2017 gibt es eine Außenterrasse am Bad, damit im Sommer dort zumindest ein kleines bisschen Freibad-Feeling aufkommen kann. Natürlich macht das aus Dattelns kleinem Stadtbad noch lange kein Spaßbad.
Freizeitprogramm für Kinder und Jugendliche bietet die Stadt in den Jugendzentren am Tigg und am Süder Marktplatz und verspricht, Wünsche der Teilnehmer aufzugreifen. Traurig, aber wahr: Es kommt überwiegend eine überschaubare Stammkundschaft.

Eine Aufwertung von Tigg und Neumarkt war mehrfach gefordert worden. Passiert ist nichts. Und auch auf dem maroden Schemm-Platz, dessen Bebauung mit einem Einkaufszentrum ein Bürgerbegehren verhindert hat, wurden Schlaglöcher nur notdürftig gestopft. Höchste Zeit, dass sich dort etwas tut.
Mehr Betreuungsplätze an Kindergärten und Schulen hatten Eltern gefordert. Da geschieht tatsächlich etwas. Es wird an mehreren Kitas und Schulen angebaut. Dazu ist die Stadt wegen des gestiegenen Betreuungsbedarfs aber auch gezwungen.

Eine Gesamtschule, der Wunsch vieler Eltern für ihre Kinder, soll im Sommer in Datteln starten.
Sogar bei den Langzeit-Problemprojekten Kraftwerk und Ruhr-Zink-Brache gab es in 2017 nach langem Stillstand Bewegung. 2018 soll „Datteln 4“ ans Netz gehen und das neue Gewerbegebiet im Dattelner Süden vermarktet werden.

Ungelöst bleiben Dattelns Verkehrsprobleme auf der B 235, die sich durch die geplante Erweiterung des Westfleisch-Werks in Oer-Erkenschwick, die Deponie-Erhöhung im Löringhof, die Entwicklung des Gewerbeparks Meckinghoven etc. noch verschärfen könnten. Lärmgeplagten Anwohnern der oft überlasteten B 235 sowie vom täglichen Stau genervten Autofahrern schwant Übles. Oder fragen Sie mal Bürger und Pendler in Ahsen, wie sie die Verkehrssituation durch die marode Lippebrücke empfinden? Chaotisch bis katastrophal.

Zurück zur Eingangsfrage: Was wünschen Sie sich, liebe Leserin, liebe Leser, für das öffentliche Leben in Datteln im Jahr 2018? Natürlich ist die Stadtkasse nach wie vor leer. Da sind große Investitionen kaum möglich. Aber worauf sollten sich Stadtverwaltung und Politik konzentrieren und worauf die Bürger besinnen?
Schreiben Sie uns! E-Mail: dmpredaktion@medienhaus-bauer.de. Wir möchten Ihre Wünsche, Ideen und Anregungen gerne wieder in der Morgenpost aufgreifen. Nennen Sie uns daher bitte Ihren vollständigen Namen. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!
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