Bürgerpreis: Einsatz für das Miteinander

HERTEN Ob im Sport oder im Sozialen, ob im Bereich Kultur, im Umwelt- und Naturschutz oder durch Zivilcourage, ihr Eintreten für Toleranz, Integration und gegen Rechtsextremismus: In vielen Bereichen unseres Miteinanders engagieren sich Menschen in besonderem Maße. Einmal im Jahr wird ihr ehrenamtlicher Einsatz mit dem Bürgerpreis der Stadt Herten gewürdigt. Die Preisträger 2017 stehen nun fest – wir stellen sie vor.

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    Die Bronze-Skulptur "Dialog" des Künstlers Ekkehard Arens wird an die Bürgerpreisträger verliehen.

- Sonderpreis der Jury / Lebenswerk: Manfred Schirmer ist ein Urgestein des Hertener Fußballs. Der 90-Jährige trat 1937 der Spvgg. Herten bei, spielte zunächst Fußball und bekleidete später alle ehrenamtlichen Positionen im Verein. Bis heute ist er Kassierer im Altherrenfußball und im Wirtschaftsrat, wurde 2013 zum Geschäftsführer und Kassierer des Hauptvereins gewählt und gründete 2010 den Förderkreis „Sport Katzenbusch“.

- Kategorie Sport: Dieser Bürgerpreis geht an zwei Menschen, bleibt aber in der Familie: Helga und ihr Sohn Dr. Ferdinand Stebner engagieren sich für den Volleyball in der Stadt. Die 69-Jährige ist Dreh- und Angelpunkt im TuS Herten, sie kümmert sich vor allem um die Jugend.
Ihr 35-jähriger Sohn Ferdinand Stebner kam 2014 als Trainer zu seinem Heimatverein TuS Herten zurück, um die 1. Damenmannschaft vor dem Abstieg zu retten. Das „Team #1“ stieg 2017 in die Regionalliga auf. Parallel ging Stebner mit dem Projekt „Unser TuS“ neue Wege. 

- Kategorie Umwelt: Seit drei Jahren ist Friedrich Laukemper (88) nahezu täglich im Gertrudenpark in Scherlebeck unterwegs. Mit Flachschaufel, Besen und Astschere rückt er der wuchernden Natur zu Leibe, wo immer es nötig ist, verbreitert Wege, reinigt die Sitzbänke und sammelt Unrat auf.

- Kategorie Soziales: Das soziale Engagement von Gerd Luthe (81) ist vielfältig. So leitet er seit 25 Jahren die Gruppe „Tiöns-Herren“, arbeitet bei den „Lichtpunkten vor Ort“ mit, ist Stadt- und Kirchenführer, Gründer sowie Förderer des Orgelbauvereins St. Antonius, engagiert sich im Besuchsdienst des St.-Elisabeth-Hospitals und an vielen weiteren Stellen.

- Kategorie Kultur: Die Eheleute Stefanie „Steff“ Hasler und Kevin Runau bereichern seit mehr als sechs Jahren als Gründer und Mitglieder des „Poetry Pubs“ die Hertener Kleinkunstszene und haben mit dem „Nachtlokal“ im Scherlebeck’s eine beliebte lokale Talk-Runde etabliert. Die Einnahmen spenden sie für soziale Zwecke.

- Kategorie Zivilcourage, Eintreten für Toleranz und Integration und gegen Rechtsextremismus:  Almir Bajrami (33) setzt sich seit Jahren für Frieden, Toleranz und Integration ein. Dem Innenstadt-Frisör liegt es am Herzen, etwas für Menschen zu tun, denen es nicht so gut geht: Er sammelt mit verschiedenen Aktionen Geld für Kinder und unterstützt Flüchtlinge dabei, in Herten Fuß zu fassen.
 
Verliehen wird der Bürgerpreis am Donnerstag, 14. Juni. Vorher stellen wir alle Preisträger in einer Serie ausführlich vor.
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