Revision bei BP: Keine Sorge, wenn die Fackel brennt

HERTEN/GE Wenn in der Raffinerie des BP-Konzerns in Gelsenkirchen die Gasfackel anspringt, sind jedes Mal in der Region Menschen in Sorge. Regelmäßig rufen Bürger auch die Feuerwehr. Denn besonders nachts erweckt der Fackelschein den Eindruck, es sei irgendwo ein Großbrand ausgebrochen. Das laute Rauschen ist ebenfalls in weiten Teilen Hertens zu hören.

  • Der nächtliche Feuerschein der Gasfackel wirkt auf manche Bürger wie ein Großbrand.

BP weist deshalb darauf hin, dass ab sofort – und über mehrere Wochen hinweg – in der Raffinerie eine planmäßige Revision von technischen Anlagen läuft. Die betroffenen Betriebe werden vom restlichen Produktionskreislauf getrennt, schrittweise abgeschaltet und gereinigt.

Während der Abschaltung und der Wiederinbetriebnahme der Produktionsanlagen kann es sein, dass die Fackel eingeschaltet wird, um überschüssige Gase gefahrlos zu verbrennen. Für eine „saubere“ Verbrennung wird Wasserdampf hinzugefügt, was zu dem erwähnten Rauschen führt. Geruchsbelästigungen sind ebenfalls möglich.

„Wir wollen die Auswirkungen für die Nachbarschaft so gering wie möglich halten“, sagt Peter Alexewicz, Leiter der Standortkommunikation der Raffinerie. Die Arbeiten seien aber für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb der Raffinerie unerlässlich.

Für Fragen zu Geruchs- oder Geräuschbelästigungen ist das Umwelttelefon der Raffinerie rund um die Uhr erreichbar: Tel. 0209/3663588.
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