Zeugen gesucht: Frauen im Auto bedroht

RECKLINGHAUSEN Gleich zweimal wurden in dieser Woche Frauen in ihren eigenen Autos bedroht, in einem Fall nahm der Täter Geld und Papiere mit. Die Polizei prüft jetzt, ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen gibt, und bittet mögliche Zeugen um Hinweise.

So stieg am Donnerstag gegen 14.10 Uhr ein dunkel bekleideter Mann hinten in den Wagen einer 41-jährigen Recklinghäuserin an der Heidestraße, als die Frau sich gerade in ihr Auto gesetzt hatte. Der Mann drohte ihr mit Gewalt und forderte Geld. Dann durchwühlte er die Handtasche der Frau und schnappte sich das Portemonnaie mit Bargeld und Ausweisen mit. Mit seiner Beute lief er davon.

Täter greift ans Handgelenk

Ganz ähnlich der Vorfall, der sich am Dienstag gegen 18.35 Uhr auf der Karlstraße ereignet hat: Hier stieg ein etwa 40 Jahre alter Mann - etwa 1,80 Meter groß, Dreitagebart, dunkler Teint, schwarze Hose, schwarze Schuhe und schwarze Strickmütze - an einer Garage an der Karlstraße in den Wagen einer 76-Jährigen. Er griff ihr ans Handgelenk, bedrohte sie mit einem spitzen Gegenstand und forderte sie auf loszufahren. Die Frau allerdings setzte sich lautstark zur Wehr, sodass auch Zeugen aufmerksam wurden. Daraufhin rannte der Mann davon. 

Polizei rät zur Wachsamkeit

Wie die Polizei mitteilt, sprach der Täter in beiden Fällen Deutsch mit Akzent. "Ob es sich Fällen um denselben Mann handelt, ist noch unklar", sagt Polizeisprecherin Ramona Hörst. Sie empfiehlt: "Wenn man sieht, dass sich jemand dem Auto nähert, sollte man es wenn möglich von innen verriegeln." Grundsätzlich rät die Polizeisprecherin zur Aufmerksamkeit. "Wer Verdächtige beobachtet oder das Gefühl hat, dass jemand etwas im Schilde führen könnte, sollte sich nicht scheuen, die Kollegen über den Notruf 110 zu alarmieren." Im Zweifel könne es - wie an der Karlstraße geschehen - auch helfen, laut zu rufen und auf sich aufmerksam zu machen.
 
Zeugen, die etwas zu den beiden Fällen sagen können, melden sich unter Tel. 0800/2361111.
12 KOMMENTARE
14.01.18 17:24

Kopfschüttel

Hier soll man sich doch zu dem Artikel äußern können, aber hier wird sich mal wieder nur gegenseitig beschimpft.... tztztz.... arme Welt!

13.01.18 20:42

@ uli947

ich zitiere mal einen Bekannten. Passend zu dem Beitrag von 10:19
Rückschließend auf Ihren Satzaufbau bin ich sicher, dass sie weder
an Graphophobie noch Hippopotomonstrosesquippedaliophobie leiden.

13.01.18 12:10

Noch ein Hinweis für diejenigen, ...

von vadda

... die ausschließlich den "Geschichtsunterricht" des Herrn Höcke akzeptieren.

Mit Bert Brechts Zitat aus dem Eingangsposting bettelt die AfD auch um Spenden. Ist es eigene Dummheit oder setzt sie damit auf die Dummheit ihrer Anhänger? Bert Brecht musste im Jahr 1933 vor den Nationalsozialisten fliehen, seine Bücher wurden verbrannt. Veranstalter, die seine Stücke aufführten, wurden des Hochverrats angeklagt.

Da stellt sich nun die spannende Frage, wen Brecht mit seinen Worten gemeint haben könnte: "Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit".

Bundeskanzlerin Merkel? grinsen

?

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