Empörung nach Attacke: Brandstiftung in der Bissenkamp-Passage

WALTROP Nach dem Brand eines Ladenlokals in der Bissenkamp-Passage am Neujahrsmorgen und der anschließenden Flaschen-Attacke auf Feuerwehrleute ist die Empörung in Waltrop groß. Die Polizei hat indes neue Erkenntnisse und sucht Zeugen.

  • In dem Ladenlokal in der Passage zwischen Bissenkamp und Hochstrasse hatte es gebrannt. Foto: Tamina Forytta

Dass sich Angriffe auf Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mehren, ist traurige Realität. „Aber doch nicht hier in Waltrop“ – davon seien sie bei der Feuerwehr bislang ausgegangen, sagt Sprecher Jochen Möcklinghoff. Am Neujahrsmorgen mussten sie beim Einsatz in der Bissenkamp anderes erfahren: Dort wurde mit Flaschen auf die Feuerwehrleute geworfen.

Sie seien äußerst erschrocken gewesen, so Möcklinghoff. Immerhin: Ein entsprechender Eintrag bei Facebook auf der Seite der Freiwilligen Feuerwehr wurde tausende Male gelesen; die Kommentare waren ziemlich einhellig: „Unbegreiflich“ sei es, dass Einsatzkräfte angegriffen wurden; „hirnlose Kriminalität“ hieß es. Dennoch: Man werde jetzt nicht die Nerven verlieren und bei kommenden Einsätzen besondere Maßnahmen treffen. „Wir werten das als einmaligen, sehr unangenehmen Vorfall“, so Möcklinghoff.
 

Bürgermeisterin zeigt sich schockiert

Auch Bürgermeisterin Nicole Moenikes äußerte sich zu den Flaschen-Würfen auf die Feuerwehrleute: „Tätliche Angriffe auf Einsatzkräfte der Feuerwehr sind zu verabscheuen. Ich bin zutiefst schockiert darüber, wie mit Menschen, die sich für andere einsetzen, umgegangen wird.“ Die Täter müssten unbedingt zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Junge Union, die dieser Tage bei der Feuerwehr vorbeischaute und ihren Dank für das Geleistete aussprach, zeigte sich ebenfalls bestürzt. Andreas Brausen: „Wir hoffen, dass niemand verletzt wurde und die Verantwortlichen schnell zur Rechenschaft gezogen werden. So eine Attacke auf Helfende ist widerwärtig.“
Unterdessen haben die polizeilichen Ermittlungen ergeben, dass es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Brandstiftung nach einem Einbruch handelt. Das sagte Polizeisprecherin Ramona Hörst. „Vermutlich wurde Bargeld gestohlen.“ Man gehe von einem Totalschaden in dem Modegeschäft aus.
 

Polizei sucht nach einem etwa 20-jährigen Mann

Weiterhin sucht die Polizei nach einem etwa 20-jährigen Mann, etwa 1,65 m groß, kurzes blondes Haar, blaue Augen, Bart. Seiner Kleidung hafte sicher auch starker Brandgeruch an – vielleicht könne auch das ein Hinweis sein, der auf die Spur des Täters führe, so Ramona Hörst. Hinweise:  08 00/2 36 11 11.
7 KOMMENTARE
03.01.18 18:38

die Presse schweigt und verschweigt die Wahrheit

in Deutschland darf man die Wahrheit leider nicht mehr öffentlich äußern.
Un die Presse spielt zu 100 % mit: wahre Kommentare werden gesperrt; zu brisanten Themen wird keine Kommentarfunktion erlaubt etc. etc.
Bei Straftaten wird vorsätzlich die Herkunft der Täter verschwiegen, auch wenn diese Informationen bekannt sind- wenn es sich um Täter mit Migrationshintergrund handelt. Kriminalstatistiken, die präzise Rückschlüsse erlauben würden, werden öffentlich nicht bekannt gemacht oder es wird von der Polizei behauptet, dass solche Statistiken nicht geführt werden. Will man die Wahrheit über die Kriminalität nicht wissen oder nicht wahrhaben?

04.01.18 07:31

Das ist nicht ganz richtig.

In der Kriminalstatistik 2016, können Sie alles wissenswerte Nachlesen.
Seite 75 reicht aus, um ihre Vermutung zu bestätigen.
Aber selbst diese Statistiken, haben hier schon manche Toleranzbesoffene angezweifelt.

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/2017/pks-2016.pdf;jsessionid=3C36A33386AB60CCC5A2665CA0E53DB6.2_cid364?__blob=publicationFile

03.01.18 12:00

Bitteschön hier nachzulesen :www.ntv.de

von w211

Mittwoch, 03. Januar 2018
Steigende Zahl an StraftatenStudie: Mehr Kriminalität durch Zuwanderer

Mit der gestiegenen Zahl von Flüchtlingen hat einer Studie zufolge auch die Kriminalität im Land zugenommen. Einer der Gründe sind fehlende erfolgreiche Betreuungskonzepte. Die Autoren sehen den Staat in der Pflicht. Als Mittel gegen Gewalttaten von Flüchtlingen mahnen Kriminologen eine bessere Prävention und Maßnahmen der Integration an. Unter anderem solle es bessere Angebote wie etwa Sprachkurse, Sport und Praktika sowie Betreuungskonzepte für junge Flüchtlinge geben, empfehlen die Kriminalwissenschaftler Christian Pfeiffer, Dirk Baier und Sören Kliem in einer Untersuchung im Auftrag des Bundesfamilienministeriums.
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In ihrer Studie gingen die Autoren unter anderem den in den vergangenen beiden Jahren in Deutschland laut Polizeilicher Kriminalstatistik festgestellten Anstieg von Gewaltstraftaten auf den Grund.Anhand von Zahlen aus dem Bundesland Niedersachsen stellten sie einen Zusammenhang zum Flüchtlingszuzug fest: Zwischen 2014 und 2016 stieg die Zahl polizeilich registrierter Gewalttaten in Niedersachsen demnach um 10,4 Prozent - zu 92,1 Prozent sei diese Zunahme Flüchtlingen zuzurechnen. Dies sei insofern nicht verwunderlich, als dass es sich bei einem spürbaren Anteil der Flüchtlinge um junge Männer in der Altersspanne handele, in der Menschen verstärkt straffällig seien.

Der ganze Artikel unter www.ntv.de

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