Neuer Ausweis: Damit der Assistenzhund mit ins Geschäft darf

Waltrop Nanu, ein Hund im Supermarkt? Das mag sich mancher denken, der Jessica Ochs mit ihrem Goldendoodle Kimba in einem Lebensmittelgeschäft trifft. Das ist in ihrem Fall in Ordnung, denn Kimba ist ein Assistenzhund, und darüber hat Jessica Ochs seit Kurzem eine Bescheinigung des städtischen Ordnungsamtes im Ausweis-Format im Portemonnaie.

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6 KOMMENTARE
13.02.18 15:30

Zu schwanzusLongus Kommentar

von arahjendra

Hallo, ja genau wegen dieser Äußerungen wie die von dem SchwanzusLongus ist es wichtig so ein offizielles Schriftstück zu haben, wie er selbst auch kommentiert.
Und es ist auch richtig, dass ein solcher Hund sogar auch in Arztpraxen und Krankenhäuser hereingelassen werden sollte. Allerdings ist das noch viel schwieriger das zu erreichen, als in Lebensmittelgeschäften, was verständlich ist. Da ist Hygiene noch wichtiger. Die Lebensmittelgeschäfte sind heutzutage ja so gut abgeschirmt und alles gut verpackt, dass eine Gefahr weitestgehend vermieden werden kann. Obst und Gemüse wird ja auch oft von vielen Bürgern angefasst, da sagt auch keiner, und fragt, hast du dir auch die Hände gewaschen?

Aber unter den Schuhen von den Menschen ist es genauso gefährlich, und da tümmelt auch alles mögliche an Bakterien , Viren und Co herum. Da sagt auch keiner Schuhe im Geschäft ausziehen. So auch in den Rollatoren, die auch keiner beanstandet. Warum dann bei den Assistenzhunden? Sie sind geimpft, gechipt und haftpflichtversichert, wenn so eine amtliche Karte vorliegt, falls doch mal was passieren sollte kann man diese auch ausfindig machen, im Gegensatz zu vielen anderen Hunden die sonst manchmal herum laufen und nicht registriert sind. Wenn der Bürger nicht verantwortungsvoll und rücksichtslos gegenüber anderen Bürgern ist, kann man ein Zusammenleben in einem Staat nicht gewährleisten. So meine Meinung, das ist auch gut so, dass wir hier die freie Meinungsäußerung haben.

08.02.18 15:44

Das finde ich gut, dass es endlich amtliche Ausweise gibt

von arahjendra

ich finde es ganz gut so, dass es nun amtliche Ausweise gibt, die man vorzeigen kann, um in die Geschäfte herein zu können. Gelten diese denn nun bundesweit? Und kann man diesen Ausweis in allen Städten und Gemeinden erhalten? Damit wäre auch nachgewiesen, dass der Hund im Hunderegister verzeichnet , gechipt und haftpflichtversichert wäre und auch qualifiziert ausgebildet wurde. Gibt es eine amtliche Liste von anerkannten geprüften Ausbildern? Nur so läßt es sich prüfen, ob der Ausbilder denn auch staatlich geprüft ist. Dann würde ich es wirklich toll finden.

08.02.18 10:09

Assistenzhund im Lebensmittelgeschäft

von Hohwachter

Ich würde es sehr gut finden, wenn die beiden Kommentarschreiber sich erst
einmal mit dem Thema vertraut machen würden, bevor sie den Kommentar
absetzen. Denn dieser Hund wird sich viel besser beim Einkaufen verhalten,
als manche Menschen.

08.02.18 11:41

Zustimmung

von Oggi

Gestern, beim Lesen der beiden Kommentare war ich entsetzt über so eine Denkweise, dieses "Ichdenken". Meistens sind es dann genau diese Leute, die für sich von anderen Rücksicht fordern. - Ohne diesen Hund könnte die Frau möglicherweise überhaupt nicht mehr aus dem Haus gehen.

07.02.18 13:48

Ich verstehe nicht

von Momo

Wie das mit dem Lebensmittelgesetz vereinbart wird.Ich denke ich werde mir überlegen ob ich in einem Lebensmittelladen Einkäufe wo ein Hund rum läuft.

07.02.18 13:37

Wow...

von SchwanzusLongus

demnächst auch beim Hausarzt und wo auch immer?
Reicht ja schon mit den Hundehaufen überall, jetzt kann man auch nicht mehr einkaufen ohne einem Hund zu begegnen.
Die Läden die Hunde rein lassen werden wir meiden. Nah dem Foto nach ist es EDEKA. Liebe Edeka-Leitung haben Sie auch mal an Ihre Kunden gedacht die in den schon sowieso engen Gängen nicht mit Tieren in kontakt kommen wollen? Oder nichts nagesabbertes kaufen möchten? Man könnte so ein Tier auch übersehen und mit dem Einkaufwagen anfahren, eine weitere Gefahrenquelle!

"Sie spürt beispielsweise, wenn sich bei ihrem Frauchen Panikattacken ankündigen, oder stellt sich zwischen Jessica Ochs und andere Leute, wenn diese näher kommen, als es Frauchen lieb ist."
Das sagt ja schon alles, jeder der ihr in die nähe kommt wird also angeklafft? Wie soll das in einem Lebensmittelladen aussehen? Sollen alle ihr den Weg räumen damit man sie nicht angebellt werden?! Was ist mit Kindern die zu nahe kommen? Nach der "Diagnose" müsste jeder dritte mit so einer Töle rumlaufen. Das erinnert mich an die Gans im Flugzeug drüben im Amiland, bald dann bei uns auch?

Anscheinend ist ein „offizielles Schriftstück“ ausreichend um über das befinden der Supermarktbesucher, nach dem Motto "isch hab et auf Papier also darf ik"!

Wahnsinn wofür die Behörden alles Mittel und Zeit haben.

ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    6. Februar 2018, 16:00 Uhr
    Aktualisiert:
    18. Februar 2018, 03:34 Uhr
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