Polizei ermittelt: Brand und Flaschenwürfe in der Bissenkamp-Passage

Waltrop Gleich mit einem größeren Einsatz begann das neue Jahr für die Einsatzkräfte der Feuerwehr: Gegen 5 Uhr rückte die Wehr aus zu einem Brand in der Bissenkamp-Passage.

  • Feuerwehr

    Gegen 5 Uhr musste die Feuerwehr in der Neujahrsnacht auszrücken zur Bissenkamp-Passage. Foto: Feuerwehr

Gemeldet war zunächst ein Zimmerbrand, doch als die Einsatzkräfte, die per Vollalarm zum Brandort gerufen worden waren, eintrafen, stellte sich heraus, dass das Feuer in einem Ladenlokal in der Passage zwischen Hochstraße und Bissenkamp kokelte. Und das offenbar schon eine ganze Weile, so Feuerwehr-Sprecher Jochen Möcklinghoff, denn die Schaufensterscheibe war schon stark verrußt.

Das Feuer selbst war schnell gelöscht. Das Ladenlokal und die angrenzenden Läden wurden anschließend gelüftet, wie Norbert Goebel von der Feuerwehr berichtet. Menschen kamen nicht zu Schaden. Zur Ermittlung der Brandursache ist die Polizei eingeschaltet worden.

Äußerst unschön war indes, was sich im Zuge der Nachlösch- und Lüftungsarbeiten der Feuerwehr ereignete. Die Einsatzkräfte seien mit Flaschen beworfen worden, erklärt Jochen Möcklinghoff. Es habe sich zwar um kleinere Flaschen gehandelt. Aber es seien tatsächlich mehrere Flaschen geworfen worden. "Daher kann man nicht von einem zufälligen Herunterfallen ausgehen", so Möcklinghoff. "Wir sind zutiefst entsetzt und schockiert."

Die Polizei ermittelt nun zum Brand und sucht auch nach  einem Verdächtigen. Ein Passant habe beobachtet, wie ein junger Mann vom Ort des Geschehens weggelaufen sei, so Polizeisprecherin Ramona Hörst. Der Mann wird wie folgt beschrieben: Etwa 20 Jahre alt, 1,65 m groß, kurzes blondes Haar, blaue Augen, Bart. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0800/2361111 entgegen.

 
Über den Einsatz in der Bissenkamp-Passage hinaus gab es für die Wehr noch einen weiteren Einsatz gegen 3.30 Uhr, als an der Straße „Leppelmanns Feld“ eine Mülltonne brannte. Hinzu kamen, so Norbert Goebel von der Feuerwehr, acht Notarzt- und etwa 14 RTW-Fahrten – chirurgische, internistische und „silvesternachttypische“ Einsätze.
7 KOMMENTARE
02.01.18 22:49

Na und wie werden unsere Kommunalpolitker darauf reagieren?

natürlich mit massiver Polizeipräsenz loool...Die Presse und Stadtverwaltung wollen das gar nicht weiter verfolgen,so ein Artikel reicht um sich zu legetemieren... Brandstiftung Waldstadion,Gutachten vom tödlichen Motorradunfall an Kanalbrücke... wen kümmert es noch nachdem es pasiert ist..die Zeitungen hatten klicks und behörden konten sagen "das sie nichts wissen...also passt..^^

02.01.18 16:48

Feuer in der Passsge

Ich bin ja mal gespannt wie die Stadtverwaltung und die Presse die Sache weiterverfolgen. Die Täter müssen nach dem Gesetz bestraft werden. Laut Heiko Maas wurden die Gesetze für Angriffe auf Polizei und Rettungskräfte verschärft. Na und wie werden unsere Kommunalpolitker darauf reagieren??? Welche Strafe haben die Täter denn zu erwarten???

02.01.18 13:16

Feuer in der Passsge

P.S.Das ist eine Meinung,H.Ertmer.

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