Belgisches Talent Duranville auf dem Sprung zum BVB Wechsel vor dem Abschluss

Redakteur
Julien Duranville läuft mit dem Ball.
Auf dem Sprung zum BVB: Julien Duranville. © imago / Sportpix
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Schon seit mehr als einem Jahr beobachtet die Scouting-Abteilung von Borussia Dortmund das belgische Talent Julien Duranville. Jetzt konkretisiert sich das Interesse: Informationen der Ruhr Nachrichten bestätigen Berichte der „L’Équipe“ (Frankreich) „Het Nieuwsblad“ (Belgien), nach dem der BVB den U19-Nationalspieler Belgiens noch in der aktuellen Transferperiode an den Borsigplatz holen will. Laut „L’Équipe“ soll der 16-Jährige bereits am Donnerstag den Medizincheck in Dortmund absolvieren.

Duranville-Debüt im vergangenen Mai

Duranville, der im Mai seinen 17. Geburtstag feiert, zählt seit dieser Spielzeit fest zum Profi-Kader des RSC Anderlecht, für den er im Mai 2022 in den Playoffs der Juplier Pro League debütierte. In dieser Saison sind weitere sechs Einsätze in der belgischen Liga und vier in der UEFA Conference League hinzugekommen. Weitere Spiele verhinderte ein Muskelteilabriss, den er aktuell auskuriert. Der nur 1,70 Meter große Rechtsaußen gilt als eins der größten Talente Belgiens in den vergangenen Jahren.

Eine Verlängerung seines noch bis 2024 laufenden Vertrags in Anderlecht ist in den vergangenen Monaten gescheitert. Auch deshalb strebt der Klub einen Verkauf spätestens im Sommer an. Dieser wird nun aber schon vorgezogen. Duranville hat das Interesse zahlreicher Klubs auf sich gezogen, der BVB liegt nach Informationen der Ruhr Nachrichten im Werben um den 16-Jährigen jedoch in der Pole Position und macht nun Nägel mit Köpfen.

Duranville: Vergleiche mit Ex-BVB-Spieler Sancho

Mit seinen Anlagen ähnelt Duranville Jadon Sancho, für den die Borussia im Sommer 2017 eine Ablöse von 7,8 Millionen Euro bezahlte. Eine ähnliche Entwicklung wie beim damals 17-Jährigen traut man in Dortmund auch Julien Duranville zu. Auch deshalb ist der BVB bereit, eine Größenordnung von acht Millionen Euro an Ablöse zu zahlen, mit weiteren Prämienzahlungen könnte sich diese Summe noch um weitere zwei bis drei Millionen Euro erhöhen.