BVB-Duo Kobel und Hummels angeschlagen Can schimpft: „Sind rumgejoggt“

Redakteur
BVB-Torhüter Gregor Kobel fängt den Ball ab.
BVB-Torhüter Gregor Kobel wurde in Kopenhagen nach 45 Minuten ausgewechselt. © imago / Bildbyran
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Edin Terzic lässt für den abschließenden Auftritt in der Champions-League-Vorrunde einigen Spielern aus der zweiten Reihe von der Leine. Mit mäßigem Ertrag: Dortmund spielt nach einer mauen Leistung 1:1 beim FC Kopenhagen. Im Anschluss verrät der BVB-Trainer, dass ein Duo angeschlagen ist. Mittelfeldspieler Emre Can übt deutliche Kritik. Die Stimmen zum Spiel:


Edin Terzic (BVB-Trainer):
„Sowohl Gregor Kobel als auch Mats Hummels haben in der Pause ein bisschen was gespürt. Nichts Wildes, aber heute wollten wir einfach absolut kein Risiko eingehen. (…) Es ist ein gerechtes Ergebnis, gab viele Chancen auf beiden Seiten. Wir waren nicht gut im Spiel, haben etwas gebraucht. Ich glaube schon, dass wir in der zweiten Halbzeit ein besseres Spiel gezeigt haben. Da war mehr Zug, mehr Tempo, drin. (…) In der ersten Halbzeit haben wir viele Bälle verloren, die Abstimmung in der Sturmspitze fehlte. Trotzdem fand ich besonders Donny Malen in der ersten Halbzeit sehr engagiert, er hat sich gut die Bälle abgeholt. Tony hat es etwas schwer gehabt, er hatte in zwei Situationen etwas Pech. Wir hätten es in der Offensive mit allen Spielern besser gestalten können. (…) Julian Brandt hat aus einer etwas tieferen Position gespielt, konnte das Spiel beschleunigen. Bei der ersten Aktion trifft Youssoufa Moukoko auch sofort den Pfosten. Wir hoffen, dass die beiden so weitermachen. (…) Es war eine sehr zufriedenstellende Gruppenphase. Jetzt geht es in der Bundesliga weiter.“


Emre Can (BVB-Mittelfeldspieler):
„Abhaken und weiter geht’s. Es war kein gutes Spiel. Wir hatten nicht die nötige Intensität. Wir sind rumgejoggt, waren nicht giftig genug. Wir spielen in der Champions League. Da geht es um viel Geld, jeder will sich beweisen. Das haben wir zu 100 Prozent nicht erfüllt. Wir wollten herkommen, gewinnen, Spaß haben: Das hatten wir nicht.“


Nico Schlotterbeck (BVB-Innenverteidiger):
„Es war kein gutes Spiel von uns, aber von Kopenhagen. Sie haben sich das 1:1 verdient. Wir hatten etwa Glück, Gregor Kobel hält in der ersten Halbzeit wieder gut. In der zweiten Halbzeit waren wir etwas besser, wir hatten ein paar Chancen. Am Ende geht das 1:1 in Ordnung. (…) Wir sind okay ins Spiel gekommen, hatten viel Ballkontrolle. Dann hat uns die Sauberkeit im Passspiel gefehlt. Wir kamen etwas in Bedrängnis. (…) Es war eine gute Gruppenphase, wir sind weiter. Jetzt freuen wir uns auf den Achtelfinalgegner. Egal wer da kommt – sie müssen uns erstmal schlagen.“