Borussia Dortmund

Vom „Effzeh“ zum BVB: Anthony Modeste spricht über seinen Wechsel nach Dortmund

BVB-Neuzugang Anthony Modeste hat in seinem ersten Interview verraten, warum er zur Borussia gewechselt ist, was er von Sturmkonkurrent Youssoufa Moukoko hält und was Trainer Edin Terzic von ihm erwartet.
BVB-Angreifer Anthony Modeste läuft beim Training.
Hat sich zu den Wechselgründen geäußert: BVB-Stürmer Anthony Modeste. © IMAGO/Team 2

Die Begrüßung von Anthony Modeste der rund 1500 Fans beim öffentlichen Training von Borussia Dortmund war äußerst herzlich. Kein Wunder, schließlich soll der 34-Jährige in der frisch gestarteten Saison für jede Menge Tore sorgen. Die Aussicht darauf reizt auch Modeste – vor allem in der Königsklasse, wie er im Sky-Interview berichtet: „Jetzt kann ich zum ersten Mal in der Champions League spielen. Deshalb habe ich das gemacht. So eine Chance bekomme ich nie wieder.“

BVB-Neuzugang Anthony Modeste zieht alleine nach Dortmund

Der Wechsel ergab sich wegen der Erkrankung von Sebastien Haller recht kurzfristig. Deshalb zieht der Vater zweier Kinder, der im Vorfeld mit Thomas Meunier, Salih Özcan und Youssoufa Moukoko über den Transfer sprach, allein ins Ruhrgebiet. „Es ist nicht ganz einfach, denn meine Familie wohnt weiter in Köln, ich werde aber in Dortmund wohnen“, meint Modeste, der aber ergänzt: „Wenn der Papa glücklich ist, ist der Sohn auch glücklich. Die gesamte Familie ist glücklich.“

Glücklich dürfte auch BVB-Trainer Edin Terzic sein. Denn dank der Verpflichtung kann er seine Mannschaft deutlich variabler ausrichten. Mit Modeste gewinnt das Spiel der Borussia an Körperlichkeit. Vor allem auf eine Stärke setzt Terzic: „Edin hat mir gesagt, dass er mich unbedingt will. Er will meine Kopfballstärke ausnutzen“, so Modeste, der sich laut eigener Aussage gut mit Sturmkollegen Youssoufa Moukoko ergänzen wird: „Er ist ein riesiges Talent. Ich habe natürlich mehr Erfahrung. Ich denke, wir werden einen guten Job machen.“ Generell fühle er sich sehr willkommen beim BVB. „Es ging alles sehr schnell. Die Mannschaft hat mich gut angenommen. Ich habe ein gutes Gefühl. Du willst immer auf dem höchsten Niveau spielen – jetzt habe ich die Chance. Hier ist alles groß, ich habe geile Mitspieler.“

Sportdirektor Sebastian Kehl schwärmt vom BVB-Neuzugang

Vom Wechsel überzeugt ist aber nicht nur Terzic, sondern auch Borussias Sportdirektor Sebastian Kehl: „Tony spricht sehr gut Deutsch, ist topfit und hat im letzten Jahr 20 Tore geschossen. Und er zeigt seit Jahren, dass er auch kopfballstark ist. Dazu ist seine körperliche Präsenz sehr gut und auch im Anlaufen hat er sich weiterentwickelt.“

Vermutlich war es auch deshalb nicht das erste Mal, dass der BVB Anthony Modeste und seinen Berater kontaktiert hat. „Für mich war das Interesse nichts Neues, fast jedes Jahr gab es Interesse vom BVB“, erklärt Modeste im Sky-Interview. Beim dritten Anlauf hat es nun geklappt mit einem Wechsel.

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