Coronavirus

Castrop-Rauxelerin nach Corona-Infektion gestorben

Kurz vor Jahresende ist eine Castrop-Rauxelerin in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Es ist der 99. Corona-Todesfall in der Stadt seit Beginn der Pandemie.
In Castrop-Rauxel wurde ein Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. © Grafik: Martin Klose

Der Kreis Recklinghausen hat am Mittwoch (29.12.) gleich acht neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Unter den Toten ist auch eine 71-jährige Castrop-Rauxelerin.

In der Statistik taucht sie als 99. Todesfall einer Castrop-Rauxelerin oder eines Castrop-Rauxelers seit Beginn der Corona-Pandemie auf. Unter den acht aktuellen Todesopfern kreisweit ist die Frau das jüngste Opfer. Bei den anderen Toten handelt es sich um einen 79-jährigen Mann aus Dorsten, zwei Frauen (82/84) aus Oer-Erkenschwick, eine 88-jährige Frau und einen 88-jährigen Mann aus Recklinghausen, einen Mann (82) aus Marl und einen Mann (86) aus Herten.

Zahlen weisen ansonsten positive Corona-Bilanz aus

Die Todesfälle überschatten eine laut der gemeldeten Zahlen positive Corona-Bilanz des Kreises. Es wurden 15 neue Infektionen für Castrop-Rauxel gemeldet, kreisweit waren es 90. Die kreisweite Inzidenz ist um 7,7 Punkte auf 138,9 gefallen, die der Stadt Castrop-Rauxel gar von 113,5 auf 102,6.

Während das RKI und andere Institutionen bundesweit mit Skepsis darauf blicken, wie valide die Zahlen sind, sieht der Kreis Recklinghausen keine Meldedelle und verweist auf viele Tests, die auch während der Feiertage stattgefunden haben. Obwohl Pool-Tests in der Schule zuletzt exakt vor einer Woche durchgeführt wurden, liegt die Inzidenz in der Altersklasse der Fünf- bis Neunjährigen immer noch deutlich höher als in allen anderen Altersgruppen.

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