Ein eigenes Autokennzeichen für Datteln Wolfgang Werner ließ die Politik entscheiden

Leiter Content-Team Do-West/Castrop-Rauxel
„DAT“ wollten die Dattelner Bürger laut einer Umfrage vor zehn Jahren auf ihren Nummernschildern stehen haben.
"DAT" wollten die Dattelner Bürger laut einer Umfrage vor zehn Jahren auf ihren Nummernschildern stehen haben. © Archiv
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Castrop-Rauxel und Gladbeck nutzten die Möglichkeit, sobald sie sich ergab: Sie verabschiedeten sich von dem „RE“ auf ihren Auto-Kennzeichen, das die Zugehörigkeit zum Kreis Recklinghausen sichtbar gemacht hat. Sie gaben ihren Bürgern die Möglichkeit, „CAS“ beziehungsweise „GLA“ auszuwählen – die Kosten dafür mussten diese dann aber auch selber tragen.

Und natürlich wurde die Möglichkeit auch in Datteln diskutiert. Und sie stieß nicht auf ganz wenig Zustimmung. Die Dattelner Morgenpost machte damals eine Straßen-Umfrage – mit positiver Resonanz.

„DAT“ war der Favorit

Die Bürger beschäftigten sich natürlich auch mit der Frage, welche Buchstabenkombination denn infrage kommen würde. „D“ war natürlich schon an Düsseldorf vergeben, „DA“ an Darmstadt. Und die meisten Dattelner hätten sich demnach „DAT“ als Autokennzeichen auf ihrem Fahrzeug vorstellen können.

Die Diskussion ging natürlich nicht an Dattelns damaligem Bürgermeister Wolfgang Werner vorbei. Zumal die Stadt schließlich mit keinen Mehrkosten rechnen musste.

Darüber entscheiden sollte aber letztendlich die Politik. Und wer heute auf Dattelns Straßen genau hinschaut, wird das Ergebnis dieser politischen Diskussion kennen. Datteln blieb bei den „RE“-Kennzeichen. Ein eigenes Nummernschild wurde nie eingeführt.