Birgit Blaschke, Vorsitzende des Dattelner Tierschutzvereins, kniet im Kaninchen-Gehege mit „Corona-Baby“ Maik.
Folgen der Corona-Pandemie: Birgit Blaschke, Vorsitzende des Tierschutzvereins Datteln, sucht händeringend ein neues Heim für junge Kaninchen wie Maik. © Meike Holz
Ausgesetzte Kaninchen

Endstation Tierheim Datteln: „Corona-Babys“ suchen dringend ein Zuhause

Sie heißen Husky, Scooter, Garfield und Maik, haben allesamt lange Ohren, ein weiches Fell und teilen das gleiche Schicksal. Die Kaninchen wurden ausgesetzt und warten nun im Tierheim Datteln auf neue Besitzer.

Birgit Blaschke, Vorsitzende des Dattelner Tierschutzvereins und Leiterin des Tierheims, kann sie alle vier gut leiden, ihre „Jungs“, von denen drei in dem Kleintierraum des Tierheims an der Industriestraße leben. Doch behalten kann sie die Kaninchen nicht. Die Kapazitätsgrenze in dem kleinen Raum ist erreicht, ein Leben dort keine Dauerlösung für die Nager. Sie sollen so schnell wie möglich ein neues, schöneres Zuhause finden. Doch bei diesen flauschigen Vieren gestaltet sich die Vermittlung schwierig.

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Jahrgang 84, gebürtige Recklinghäuserin, nach dem Studium im Münsterland und journalistischer Ausbildung im östlichen Ruhrgebiet seit 2016 wieder im Vest im Einsatz. Seit 2018 Mutter eines kleinen Wirbelwinds und seit einiger Zeit wieder zurück aus der Elternzeit. Immer ein offenes Ohr für Menschen und ihre Geschichten. Denn die gehören in die Zeitung.
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