Ein Mann in einer Kirche.
Heinrich Plaßmann hat mit anderen Verantwortlichen seiner Gemeinde St. Amandus umgehend auf die Veröffentlichung der neuen Missbrauchsstudie des Bistums Münster reagiert. © Sebastian Balint
Missbrauchsgutachten des Bistums Münster

Missbrauch: Was haben der Bischof aus Datteln und der Pfarrer aus Waltrop zu verantworten?

Das Missbrauchsgutachten des Bistums Münster liegt vor: 200 Kleriker, darunter der in den 1960-er Jahren in Waltrop tätige Pfarrer Heinz Pottbäcker, sollen mindestens 610 Kinder missbraucht haben. Was sagen Kirchenvertreter vor Ort dazu?

Das neue Missbrauchsgutachten, das von unabhängigen Historikern der Universität Münster in zweijähriger Arbeit erstellt wurde, bestätigt den Grundverdacht, macht nun aber auch das Ausmaß transparent, halbwegs: Über 600 Fälle ab 1945 bis 2020 gelten als gesichert, die Dunkelziffer soll weit, nämlich um das Zehnfache höher liegen. Und: Es werden Namen genannt. Unter anderem der des ehemaligen Waltroper Pfarrers Heinz Pottbäcker.

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Es gibt keinen Menschen, kein Thema, über den/das zu schreiben sich nicht lohnte; eine Erfahrung aus nahezu 40 Jahren im Medienhaus Bauer. Privat: am liebsten in der Natur mit zwei Altdeutschen Möpsen und dem Tierschutz verpflichtet.
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