Radweg vom Stadtbad bis zur Lukaskreuzug Stadt Datteln wollte die Nord-Süd-Route nicht

Leiter Content-Team Do-West/Castrop-Rauxel
Die Stadt Datteln hat eigene Radwege-Pläne, die an die Fortsetzung der König-Ludwig-Trasse anknüpfen. © Archiv
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Eine sichere Nord-Süd-Fahrradverbindung von Meckinghoven (Lukas-Kreuzung) zum Endpunkt Stadtbad (Wiesenstraße) soll die Stadt Datteln errichten. Diesen Antrag bekam die CDU im Stadtentwicklungsausschuss nun durchgedrückt – gegen die Empfehlung der Stadt und den Willen der SPD. Dabei hat die Stadt Datteln die Route schon länger auf dem Plan gehabt.

Nach der Zustimmung der weiteren Parteien ist die Stadt Datteln verpflichtet, den bestehenden Weg auf der gesamten Strecke in Bezug auf Beleuchtung, eine wassergebundene Decke, den Rückschnitt des Bewuchses, auf ausreichende Breite und Nutzbarkeit für Lastenräder und auch eine Beschilderung für Ortsunkundige sowie Kinder fahrradtauglich zu machen.

Nord-Süd-Route ist nicht „alltagstauglich“

Die Stadt hat die Pläne schon seit Jahren. Doch in der Sitzungsvorlage wurde dazu geraten, die Erschließung in dem großen Ganzen – dem Mobilitätskonzept der Stadt Datteln – zu betrachten. Dafür muss dieses aber erst einmal fertiggestellt sein. Das wäre den Parteien – außer der SPD – aber nicht schnell genug. Sie wollen so schnell wie möglich von Norden nach Süden und zurück kommen.

Die Stadt hingegen hält die aktuell bereits bestehende Route für nicht „alltagstauglich“. In Abschnitten hätte man dort schon Verbesserungen für Radfahrer vorgenommen. Aber die Radverkehrsbeauftragte Anja Althoff glaubt nicht daran, dass diese Strecke zur stark frequentierten Pendler-Route werden wird.