Schwerer Unfall in Datteln: Fahrer aus Haltern noch immer in Lebensgefahr

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Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einer Unfallstelle (Symbolbild).
Bei einem Unfall in Datteln ist ein Mann aus Haltern schwer verletzt worden. © Archiv
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Update, Donnerstag (8.9.): Nach dem Unfall auf der Waltroper Straße, bei dem ein Mann aus Haltern am Mittwochmorgen schwer verletzt wurde, sucht die Polizei jetzt noch nach einem wichtigen Zeugen, der möglicherweise etwas zur Aufklärung des Unfalls beitragen kann. Der Mann war offenbar Ersthelfer, teilte die Polizei am Donnerstag (8.9.) mit, und befand sich kurz nach dem Unfall an der Beifahrertür des verunglückten Mannes. „Die Personalien des Zeugen konnten vor Ort nicht mehr festgestellt werden“, heißt es von der Behörde. Der Mann wird deshalb gebeten, sich zu melden – unter Tel. 0800/2361-111. Es seien noch weitere Zeugen bzw. Ersthelfer am Unfallort gewesen, deren Personalien stünden aber fest, so die Polizei. Der verunglückte 54-jährige Autofahrer aus Haltern am See schwebt nach wie vor in Lebensgefahr.

Das hatten wir zuerst berichtet: Auf der Waltroper Straße ist am frühen Mittwochmorgen gegen 5.45 Uhr ein Autofahrer aus Haltern am See verunglückt. Der 54-Jährige kam nach Polizeiangaben in Höhe der dortigen Baustelle nach rechts von der Fahrbahn ab. Er prallte er gegen eine Baustellen-Warnbake, anschließend krachte er noch gegen einen Baum.

Unfallursache ist noch ungeklärt

Der Mann habe sich beim Aufprall schwer verletzt, teilt die Polizei weiter mit. Es bestand Lebensgefahr. Warum der Mann mit seinem Wagen von der Straße abkam, ist bislang noch ungeklärt.

Während der Unfallaufnahme musste die Polizei die Waltroper Straße – sie ist eine vielbefahrene Achse zwischen Datteln, Waltrop und der Autobahnauffahrt DO-Mengede zur A2 – sperren.

Das Auto stellten die Polizeibeamten einstweilen sicher. „Es wurde bei dem Unfall schwer beschädigt“, heißt es weiter. Sichergestellt werden Fahrzeuge immer dann, wenn sich die Polizei noch weitere Spuren erhofft, die Rückschlüsse auf den Unfall-Hergang zulassen. Als Beispiel nennt Andreas Lesch, Sprecher des Polizeipräsidiums Recklinghausen, einen technischen Defekt. So etwas könne in der Regel vor Ort nicht geklärt werden, sondern erst bei der eingehenden Untersuchung später.