Tafel-Leiterin Ursula Kuchta steht vor leeren Regalen.
Ganz so leergefegt sind die Regale und Auslagen in der Tafel zwar nicht, aber dennoch ist die Not aktuell groß. © ANDREAS KALTHOFF (Archiv)
Wenig Ware für viele Kunden

Tafel in der Krise: Ursula Kuchta beschreibt „katastrophalste Lage seit 20 Jahren“

Es gab Zeiten, da haben die Kunden die Dattelner Tafel mit zwei vollen Einkaufstaschen verlassen. Aktuell ist das nicht denkbar. Die Ukraine-Flüchtlinge allein sind nicht der Grund dafür.

Die aktuelle Krisensituation bei der Dattelner Tafel kann und will Leiterin Ursula Kuchta nicht allein dem deutlich gestiegenen Kundenaufkommen in Form von Ukraine-Flüchtlingen zuschreiben. „Im Jahr 2015 haben wir knapp 700 Flüchtlinge aus Syrien versorgt, es sind heute viel weniger Menschen aus der Ukraine“, sagt sie. Die Schieflage hat hingegen viel mehr Gründe und die Not wird immer größer.

Supermärkte geben weniger Ware an die Tafel ab

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Aufgewachsen in Recklinghausen, kennt Dorf- und Stadtleben, ist stets neugierig und seit 2018 in Datteln auf der Suche nach spannenden Geschichten. Zum Studieren nach Duisburg gezogen und den Weg zurück in seine Vest-Heimat gefunden. Handballer seitdem er laufen kann. Berichtet gerne kritisch über Politik und Stadtentwicklung - stets mit offenem Ohr für die Sorgen der Dattelner.
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