Vor zehn Jahren Dattelner bekam ein Knöllchen, weil er helfen wollte

Redakteur
Georg Teschers zeigt das Foto von einer Parkscheibe, das auf die eigentliche Parkscheibe hinweist.
Georg Teschers bekam ein Knöllchen, weil er dem Ordnungsamt helfen wollte. © Andreas Kalthoff
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Heute blicken wir auf Montag, den 12. November 2012, zurück – und springen damit einen Tag nach vorn, da am Sonntag, den 11. November, keine Zeitung erschien. Damals berichteten wir unter anderem über eine kuriose Geschichte, die der Dattelner Georg Teschers mit dem Ordnungsamt erlebt hatte.

Das Familienauto der Teschers hatte eine große, dreigeteilte Windschutzscheibe. Deshalb war jedes Mal ein bisschen Akrobatik nötig, um die Parkscheibe im normalen Sichtfeld zu platzieren. Also klemmten sie diese immer im seitlichen Front-Bereich hinters Glas – was dazu führte, dass die Scheibe zwar ordnungsgemäß vorhanden war, aber gerne mal von den Kontrolleuren übersehen wurde.

Zumindest die Farbe war korrekt

Deshalb wollte Georg Teschers den Mitarbeitern des Ordnungsamtes helfen. Er klebte ein kleines Foto von einer Parkscheibe in die Frontscheibe. Darunter ein Pfeil und der Hinweis, man möge etwas weiter rechts nachschauen.

Soweit, so korrekt eigentlich. Stein des Anstoßes war aber: Das Ordnungsamt beschuldigte ihn nun, zwei Parkscheiben gleichzeitig zu nutzen. Und das geht nicht. Dass er den Kontrolleuren eigentlich nur helfen wollte, ließen die nicht gelten.

Aber immerhin: Die Farbe war zumindest ohne Beanstandung. Wenige Tage zuvor hatte es erst in Herten Streit über eine pinkfarbene Parkscheibe gegeben – was landesweit für Aufsehen sorgte.