Dorothee Feller

Schulministerin kündigt an: „Wir wollen unsere Schulen entlasten“

Die gebürtige Dorstenerin Dorothee Feller ist neue Schulministerin in NRW. In ihrer ersten Erklärung kündigte sie am Donnerstag massive Entlastungen für die Schulen an.
Schulministerin Dorothee Feller
Dorothee Feller, in Dorsten aufgewachsen, ist seit Mittwoch neue Schulministerin in NRW. © Klaus Altevogt

Das neue schwarz-grüne Landeskabinett des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) hat am Donnerstag erstmals getagt.

Die sechs Ministerinnen und Minister von CDU und Grünen waren bereits am Mittwoch ernannt und im Landtag vereidigt worden. Unter ihnen: Dorothee Feller, die gebürtige Dorstenerin, die nun Schulministerin in NRW ist.

Feller (CDU), die ein besonders kritisch beobachtetes Ressort übernommen hat, kündigte an, direkt die Ärmel hochzukrempeln: „Die Arbeit beginnt noch heute“, ließ sie mitteilen. „Die Schule ist einer der wichtigsten Lebensabschnitte im Leben eines jeden Menschen“, betonte die 56-jährige, die zuvor Regierungspräsidentin von Münster war. „Ich bin mir der großen Verantwortung dieses Amtes bewusst.“

10.000 zusätzliche Lehrerstellen bis 2027

In den kommenden Wochen geht es darum, die Schulen in Nordrhein-Westfalen gut auf den Start ins neue Schuljahr vorzubereiten. „Die Pandemie und die Folgen des Angriffskrieges gegen die Ukraine werden uns weiter herausfordern“, stellte Feller fest.

„Wir wollen unsere Schulen in den kommenden Jahren unterstützen und entlasten, damit sie sich mit voller Kraft um unsere Schülerinnen und Schüler kümmern können.“ Erste Pflöcke seien mit dem Koalitionsvertrag eingeschlagen worden mit 10 000 zusätzlichen Lehrkräften bis zum Ende der Wahlperiode 2027 und der stufenweisen, schulformübergreifenden Angleichung der Eingangsbesoldung für alle.

Der DGB in der Emscher-Lippe-Region hat Dorothee Feller am Donnerstag zur Berufung als Ministerin im NRW-Kabinett gratuliert. „Dorothee Feller hat als Motor und Impulsgeberin mit hohem persönlichen Einsatz die Themen der Emscher-Lippe-Region wie Wasserstoff und Bildungspolitik vorangetrieben“, gibt DGB-Regionsgeschäftsführer Mark Rosendahl die Meinung der Gewerkschaften, aber auch seine persönliche Haltung wieder. „Gleichzeitig hoffen wir, dass sie im neuen Amt für die Situation der Schulen in der Region einiges bewegen kann.“

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