Vor Champions-League-Spiel

Autofahrer fährt auf Polizisten zu – Beamter muss zur Seite springen

Vor dem Champions-League-Spiel des BVB ist ein Mann offenbar auf einen Polizisten zugefahren, der dem Auto gerade noch ausweichen konnte. Auch nach dem Spiel gab es offenbar eine Streitigkeit.
Die Polizei musste beim Champions-League-Spiel des BVB mehrfach eingreifen. © Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Ein Autofahrer ist am Dienstagabend (8.12.) auf einen Polizisten zugefahren, sodass dieser zur Seite springen musste. Auslöser war offenbar eine kurzzeitig gesperrte Straße vor dem BVB-Champions-League-Spiel, wie die Polizei berichtet.

Um 19.25 Uhr sei der Autofahrer an einer Sperrstelle auf der Maurice-Vast-Straße auf einen Polizisten zugefahren. Dieser habe zur Seite springen müssen, um nicht erfasst zu werden. Nachdem der Polizist das Auto kurze Zeit verfolgt hatte, sei der Fahrer ausgestiegen und aggressiv auf ihn zugegangen.

Mit Unterstützung sei der 27-jährige Dortmunder festgenommen und schließlich ins Polizeigewahrsam gebracht worden. Sein ebenfalls aggressiver Beifahrer habe einen Platzverweis erhalten.

Auseinandersetzung nach Spiel?

Nach dem Spiel soll es zudem zu einer Auseinandersetzung zwischen BVB-Fans und Fans von Besiktas Istanbul gekommen sein. Einen entsprechenden Hinweis habe die Polizei über ein soziales Netzwerk erhalten. Infos zur Tatzeit und zum Tatort seien noch nicht bekannt, die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise unter der Tel. (0231) 132-7441 geben können.

Beim Fanmarsch vom Friedensplatz zum Stadion, bei dem rund 350 Fans von Besiktas Istanbul teilnahmen, sei zudem mehrfach Pyrotechnik gezündet worden, ebenso am und im Stadion. Sieben Menschen seien identifiziert, Strafverfahren eingeleitet worden.

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