Feuerwehr Dortmund

Fast erschlagen: Dortmunder Seniorin hatte beim Sturm großes Glück

Umgestürzte Bäume, blockierte Bahngleise: Sturmtief „Ignatz“ hat die Feuerwehr am Donnerstag in Atem gehalten. Die zieht Bilanz. Klar wird: Eine Dortmunderin kam mit einem Schrecken davon.
Ein unter einem Baum völlig zerstörter Rollator - dessen Besitzerin hatte großes Glück. © Feuerwehr Dortmund

Sturmtief „Ignatz“ ist am Donnerstag (21.10.) über Dortmund hinweggezogen und hat die Feuerwehr in Atem gehalten. Die zieht in einer Pressemitteilung nun eine Einsatzbilanz – und die fällt positiver aus als erwartet.

Demnach seien bis 8 Uhr morgens lediglich 14 Notrufe wegen des Wetters eingegangen – insgesamt habe man gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr lediglich 90 Sturm-Einsätze zu verbuchen gehabt. Viele Notrufe seien aus dem Süden eingegangen, aber auch aus dem Osten und Nordosten der Stadt.

In Kirchhörde blockierte in umgekippter Baum die Bahngleise. © Feuerwehr Dortmund © Feuerwehr Dortmund

Vorwiegend seien die Sturm-Einsätze von der Freiwilligen Feuerwehr abgearbeitet worden. Grundsätzlich gefährliche Einsatzstellen, die aber nicht akut beseitigt werden mussten, seien abgesperrt und an das Grünflächenamt übergeben worden.

Nur Rollator erwischt

Glück hatte eine Seniorin: Die Dame sei in Scharnhorst mit ihrem Rollator unterwegs gewesen – ein Baum stürzte laut Feuerwehr auf diesen, die Frau sei bis auf ein paar Kratzer an den Händen unverletzt geblieben.

Die größten Schäden seien durch umfallende Bäume entstanden – in Hombruch erwischte ein Baum zwei Autos, zwei weitere traf es in Asseln und Wickede. Verletzt wurde niemand.

Mehrere Autos sind durch Bäume beschädigt worden. © Feuerwehr Dortmund © Feuerwehr Dortmund

Zum Teil habe man Straßen absperren müssen, auch Gleisanlagen waren betroffen – mit teils erheblichen Auswirkungen auf den Zugverkehr. Gegen 18.30 Uhr sei der letzte Sturmeinsatz beendet worden.

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