Verletzte Kinder aus der Ukraine Kriegsopfer landen am Flughafen Dortmund

Helfer begleiten einen im Krieg in der Ukraine verletzten Jungen am Dortmunder Flughafen.
Helfer begleiten einen im Krieg in der Ukraine verletzten Jungen am Dortmunder Flughafen. © picture alliance/dpa
Lesezeit

Am Montagnachmittag (7.11.) ist ein Flugzeug mit speziellen Passagieren an Bord in Dortmund gelandet. Mehr 30 Personen aus der Ukraine saßen an Bord einer Maschine aus der Stadt Chisinau in Moldau.

Rund die Hälfte der Angekommenen sind Kinder. Sie sollen in Deutschland medizinische Hilfe erhalten. Ihr Transport wurde auf Initiative der privaten Hilfsorganisation „Be an Angel“ ermöglicht.

Evakuierung von Kriegsopfern

Diese kümmert sich nach eigenen Angaben seit Anfang März um die Evakuierung von Kriegsopfern aus der Ukraine, überwiegend über das benachbarte Land Moldau. Bis November habe man rund 18.000 Menschen in Sicherheit bringen können.

Die in Dortmund gelandeten Kinder wurden zuvor samt Begleitpersonen mit einem Bus der Hilfsorganisation „Be an Angel“ zunächst von Odessa nach Chisinau evakuiert und dann von dort nach NRW gebracht, wie die Organisatoren mitteilten.

Andreas Tölke von der Hilfsorganisation „Be an Angel“ sagte der dpa, eines der ausgeflogenen Kinder, ein zwölf Jahre alter Junge, sei durch Granatsplitter schwer verletzt worden. Er kam in Begleitung seiner Großmutter. Auch ein autistisches Kind sei mit an Bord.

Die aktuellen Transporte von Kindern aus der Ukraine werden von der Deutschen Flugambulanz durchgeführt und mit Unterstützung der Aktion „Ein Herz für Kinder“ durch Spenden finanziert