Illegale Beschäftigung

Zoll kontrolliert Schwarzarbeiter in einem Dortmunder Restaurant

In einem Dortmunder Restaurant hat der Zoll zwei Männer kontrolliert, die dort illegal beschäftigt waren. Einer der Männer musste ins Polizeigewahrsam. Auch gegen den Arbeitgeber wird ermittelt.
In einem Restaurant in der Gartenstadt haben Zollbeamte illegal dort beschäftigte Arbeiter kontrolliert. © Hauptzollamt Dortmund (Symbolbild)

Die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts haben am Nikolaustag (6.12.) ein Restaurant in der Dortmunder Gartenstadt überprüft und dabei zwei Männer kontrolliert, die dort illegal beschäftigt waren. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Ein 22-jähriger Albaner, ohne festen Wohnsitz und Koch des Restaurants, habe nur einen albanischen Reisepass besessen. Einen notwendigen Aufenthaltstitel, um in Deutschland arbeiten zu dürfen, hatte er nicht, heißt es.

Als albanischer Staatsbürger habe er sich zwar bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen in Deutschland als Tourist aufhalten dürfen, doch dieses Recht sei durch die Aufnahme der Beschäftigung verwirkt.

Mann in Gewahrsam genommen

Nach der Einleitung eines Strafverfahrens wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts sei er festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht worden – nach der Verhörung sei er der Ausländerbehörde übergeben worden.

Ein 28-jähriger pakistanischer Staatsbürger, der in dem Restaurant als Küchenhilfe tätig gewesen sei, habe sich nur mit einer Duldung ausweisen können. Eine Beschäftigung sei ihm damit jedoch untersagt worden. Gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, heißt es.

Gegen den Arbeitgeber laufen Ermittlungen wegen Beihilfe zum illegalen Aufenthalt sowie der Beschäftigung von Ausländern ohne Arbeitserlaubnis.

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