Covid-19

Zahl der Corona-Patienten mehr als verdoppelt – Krankenhaus verhängt Besuchsverbot

Am Wochenende ist die Zahl der Covid-19-Patienten im Halterner Krankenhaus stark angestiegen. Um eine weitere Verbreitung zu vermeiden, dürfen vorübergehend keine Besucher mehr rein.
Im St-Sixtus-Hospital gilt vorübergehend ein Besuchsverbot.
Im St-Sixtus-Hospital gilt vorübergehend ein Besuchsverbot. © Blossey

Im Halterner Krankenhaus hat sich die Zahl der Corona-Patienten am Wochenende mehr als verdoppelt. Nach Angaben des Klinikverbundes KKRN, zu dem das Halterner St.-Sixtus-Hospital gehört, wurden am Montag (Stand 9 Uhr) 24 Patienten mit Covid-19 in Haltern behandelt, zwei davon auf der Intensivstation. Am Freitag waren es noch 11 Corona-Patienten.

Aufgrund dieser Entwicklung wurde am Montagnachmittag ein vorübergehender Besucher-Stopp verhängt. „Wir wollen Patienten und Mitarbeitende bestmöglich schützen“, sagt Pressesprecherin Sarah Höchst. Es handele sich um eine vorübergehende Maßnahme, die zunächst bis Montag, 1. August, angesetzt wurde. „Wir beobachten die Situation kontinuierlich und werden auf die aktuellen Zahlen reagieren“, sagt Sarah Höchst.

Sterbende Patienten dürfen besucht werden

Ausgenommen vom Besuchsverbot sind Besucher sterbender Patienten sowie begründete, medizinische Ausnahmefälle, bei denen es Rücksprache mit der jeweils zuständigen Station des Krankenhauses bedarf. Der Besucher-Stopp gilt nur im Halterner Krankenhaus, Besuche in Dorsten, Marl und Westerholt sind weiterhin mit Einschränkungen möglich.

„Trotz des sehr dynamischen Infektionsgeschehens möchten wir weiterhin eine bestmögliche Versorgung unserer Patienten gewährleisten, sodass eine Reduktion von Kontakten unumgänglich ist. Wir bitten hierfür um Verständnis und hoffen, dass eine Lockerung bald wieder möglich ist“, erklärt Dr. Andreas Weigand, Medizinischer Geschäftsführer des KKRN-Klinikverbundes.

„An dieser Stelle möchten wir unseren Mitarbeitenden noch einmal für ihren unermüdlichen Einsatz danken und appellieren weiterhin an die Eigenverantwortung unserer Bürger, um die Verbreitung des Coronavirus zu hemmen“, führt der Geschäftsführer fort.

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