Parkrestaurant Katzenbusch

AfD Herten kritisiert Verbot politischer Versammlungen

Die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) sieht die Veränderungen im Parkrestaurant Katzenbusch, das einmal ihr Stammlokal war, kritisch.
Das Parkrestaurant am Katzenbusch in Herten-Süd. Anna Lisa Oehlmann © Anna Lisa Oehlmann

Zu unserem Bericht „Parkrestaurant wird zur ,Katze im Busch‘“ nehmen die Vorsitzende der Hertener AfD-Ratsfraktion, Claudia Eschweiler, und ihr Stellvertreter Dietmar Weinhardt Stellung.

Sie kommen zu der Einschätzung, dass für den neuen Eigentümer Stefan Thiel „nicht wirtschaftliches Handeln, der Betrieb einer Gaststätte oder gar der Ausbau der Freizeitmöglichkeiten in Herten“ im Vordergrund steht, sondern „das Ziel, demokratische Bürger in ihrem Versammlungsrecht zu behindern“. Thiel hatte angekündigt, es werde keine politischen Veranstaltungen im Parkrestaurant mehr geben.

Zuvor hatte die AfD dort, so Eschweiler, „gerne und oft“ Veranstaltungen abgehalten. Die „untadelige demokratische Einstellung des bisherigen Eigentümers“ Klaus Pascoletti habe dies erlaubt.

„An den Rand der Insolvenz getrieben“

Dass dort jetzt keine politischen Veranstaltungen mehr stattfinden, sei nicht durch die AfD verursacht worden, sondern durch die „Proteste und Belagerungen“ der Antifa, die Pascoletti „terrorisiert und an den Rand der Insolvenz getrieben“ hätten.

Schließlich werfen Eschweiler und Weinhardt die Frage auf, wie es sich mit der politischen Neutralität des Restaurants tatsächlich verhält. Schließlich seien mit Stefan Thiel, Ralf Kirsch und dem Sohn von Ex-Bürgermeister Fred Toplak drei Mitglieder der TOP-Partei in das Projekt eingebunden.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version enthielt dieser Artikel ein Foto, das der Hertener Fotograf Jörg Kremer angefertigt hatte. Für eine Veröffentlichung im Zusammenhang mit der AfD hatte er jedoch keine Freigabe erteilt. Wir haben das Foto daher ausgetauscht.

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