Ambulanter Hospizdienst der Caritas in Herten: Wechsel an der Spitze

Begrüßten Sandra Lonnemann (2.v.l.) an ihrem ersten Arbeitstag in der Caritas-Kontaktstelle im Untergeschoss des St. Elisabeth Hospitals (v.r.): Bernd Raspel, Bärbel Guhe-Hapig und Gertrud Laumann.
Begrüßten Sandra Lonnemann (2.v.l.) an ihrem ersten Arbeitstag in der Caritas-Kontaktstelle im Untergeschoss des St. Elisabeth Hospitals (v.r.): Bernd Raspel, Bärbel Guhe-Hapig und Gertrud Laumann. © Annegret Spiekermann, Caritas
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Mit farbenfrohen Sonnenblumen begrüßt Bernd Raspel, Leiter des Fachbereiches „Leben im Alter“ beim Caritasverband Herten, Sandra Lonnemann an ihrem ersten Arbeitstag im Ambulanten Hospizdienst. Die Wattenscheiderin hat die Leitung des Hospizdienstes von Bärbel Guhe-Hapig übernommen.

Die überreicht der Neuen bei einer gemeinsamen Tasse Kaffee den Leitfaden des Ambulanten Hospizdienstes, den sie gemeinsam mit einigen der vielen ehrenamtlichen Trauerbegleiter erarbeitet hat. „Ich hoffe, dass Sie sich damit schnell einen Überblick über unsere Arbeit verschaffen können“, erklärt Guhe-Hapig. „Wir haben es ganz bewusst als Ringbuch erstellt, damit auch einzelne Seiten ausgetauscht und so die Inhalte ständig weiterentwickelt werden können.“

Sandra Lonnemann streicht über die farbenfroh gestalteten Seiten. „Das ist wirklich sehr beeindruckend.“ In ihren Aufgabenbereich fällt nun die Organisation und Begleitung schwer kranker oder sterbender Menschen und deren Angehörigen in ihrem häuslichen Umfeld. „Für mich ist das eine sehr erfüllende Aufgabe, da ich den Menschen, die diesen schweren Weg gehen, sehr nah sein kann, viel von ihnen lerne und mitnehme. Da steckt ganz viel Positives drin“, erklärt Sandra Lonnemann, die eine langjährige Erfahrung aus ihrer Tätigkeit in der Hospizarbeit in Essen mitbringt.

Gespräch und Austausch im Trauer-Café

In ihren Bereich fällt nun auch das Angebot des Trauer-Cafés. Gemeinsam mit Gertrud Laumann und den ehrenamtlich tätigen Trauerbegleitern bietet sie Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben, an jedem 4. Sonntag im Monat in der Tiöns-Klause an der St. Antonius Kirche in Herten-Mitte die Möglichkeit zum Gespräch und zum Austausch bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen.

Der nächste Termin dafür ist am 28. August in der Zeit von 15 bis 17 Uhr vorgesehen. Bedingt durch die Corona-Lage bittet Sandra Lonnemann um eine Anmeldung der Interessierten. Dies kann per Telefon unter Tel. 02366 / 15-4444 oder per Mail ans.lonnemann@caritas-herten.de erfolgen. Interessierte werden gebeten, sich vorher zu Hause einem Corona-Selbsttest zu unterziehen.

Das Trauer-Café am 25. September entfällt wegen des Caritas-Festivals.