Betrug an der Haustür

Angebliche städtische Mitarbeiter in Herten unterwegs – Polizei warnt zur Vorsicht

Als städtische Mitarbeiter getarnt, klingeln momentan Unbekannte an Hertener Wohnungstüren, um sich Zutritt zu verschaffen. Die Stadt Herten und die Polizei warnen dringend zur Vorsicht.
Die Polizei warnt davor, fremde Personen für angebliche Befragungen ins Haus zu lassen.
Die Polizei warnt davor, fremde Personen für angebliche Befragungen ins Haus zu lassen. © picture alliance / dpa

Einige Hertener Bürgerinnen und Bürgern bekamen am Dienstag (22.2.) unerwarteten Besuch von angeblichen städtischen Mitarbeitern. Sie würden im Auftrag der Stadt Herten eine Befragung durchführen, sagten die Unbekannten. Es gehe um Statistiken für Ein- bis Zweipersonen-Haushalte.

Durch entsprechende Bürgerbeschwerden wurde die Stadt informiert und warnt dringend davor, die Unbekannten ins Haus zu lassen. „Wir führen momentan keine Umfragen an Haustüren durch“, sagt Corinna Plötz von der städtischen Pressestelle. „Wenn Bürger unsicher sind, empfehlen wir, direkt die Polizei zu informieren.“

Fremde nie ins Haus oder in die Wohnung lassen

Die Betrugsmasche sei nicht neu, bestätigt Andreas Wilming-Weber. Auch der Leiter der Pressestelle der Polizei warnt zur Vorsicht: „Regelmäßig versuchen sich Täter unter einem Vorwand Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen, um dann unbemerkt Wertgegenstände oder Geld zu stehlen. Mal geben sie sich als Telekom-Angestellte, mal als Wasserwerker oder eben als städtische Mitarbeiter aus.“

Generell gelte: Fremde, die man nicht selbst beauftragt hat oder die nicht von dem jeweiligen Auftraggeber angekündigt wurden, sollte man nie ins Haus oder in die Wohnung lassen. Offizielle Bürgerbefragungen würden immer über die Medien oder vom Auftraggeber selbst angekündigt.

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