Neuer Caritas-Vorsitzender

Antrittsbesuch zum „Bergfest“ am Paschenberg

Der neue Caritas-Vorsitzende in der Diözese Münster stattet den Ortsverbänden Besuche ab. In Herten war er beeindruckt davon, wie sehr die Mitarbeitenden den Menschen zugewandt sind.
Gruppenfoto vor der Hausgemeinschaft St. Barbara (v.l.): Fachbreichsleiter Bernd Raspel, Pflegedienstleiterin Annabell Czajkowski, Dr. Christian Schmitt (Vorstandsvorsitzender des Diözesancaritasverbandes Münster) und Jan Hindrichs, Geschäftsführer des Caritasverbandes in Herten. © Caritasverband Herten

Im September wurde Pfarrer Dr. Christian Schmitt als Nachfolger von Josef Leenders von der Delegiertenversammlung der Caritas in der Diözese Münster zum neuen Vorsitzenden gewählt. Jetzt hat er seinen Antrittsbesuch in Herten absolviert.

Um seinen neuen Arbeitsbereich besser kennenzulernen, sucht er seit seiner Wahl die Nähe zu den einzelnen Ortsverbänden und hat dabei bereits zwölfmal Halt gemacht. Station Nummer 13 bezeichnet er selbst lachend als „Bergfest“. Es passte, dass Jan Hindrichs, Geschäftsführer der Caritas in Herten, ihn zum Paschenberg in die Hausgemeinschaft St. Barbara eingeladen hatte.

Hausgemeinschaft startet 2008

Mit dem Abriss der Barbara-Kirche, dem Neubau der Kapelle mit angrenzendem Altenheim und dem Café am Berg als Begegnungsmöglichkeit in Kooperation mit der Kirchengemeinde ist der Caritasverband vor einigen Jahren einen mutigen Schritt gegangen, von dem sich der neue Vorsitzende sichtlich beeindruckt zeigte.

Bernd Raspel, der den Fachbereich Leben im Alter beim Caritasverband Herten leitet, erläuterte die Entwicklung des Projektes von der Ausschreibung des Architektenwettbewerbes bis hin zur Inbetriebnahme der Hausgemeinschaft 2008.

Die Besonderheiten des Konzeptes der Hausgemeinschaft St. Barbara, in der vornehmlich Menschen leben, die an Demenz erkrankt sind, stellte Pflegedienstleiterin Annabell Czajkowski während des Rundgangs durch die einzelnen Wohngruppen und den Innenhof vor.

„Freude am Menschsein und am Christsein“

Im Anschluss an die Visitation am Paschenberg berichteten Markus Lerche, Freia Lukat, Claudia Müller und Kathrin Wolf auf dem Dachboden des Caritas-Zentrums Franz von Assisi von der Caritas-Arbeit in Herten und stellten die Fachbereiche Arbeitslosigkeit und Existenzsicherung, Caritas-Netzwerk und Gemeindecaritas, Kinder, Jugend und Familie, Integration und Migration sowie Verwaltung vor.

Der Bezug zur Praxis gefiel Dr. Christian Schmitt, der sich intensiv mit dem Thema Einsamkeit beschäftigt, an diesem Tag besonders gut. „Die Caritas kann in der Begegnung mit hilfsbedürftigen Menschen ein Ort sein, an dem Freude am Menschsein und Christsein gelebt und geteilt wird. Die Mitarbeitenden sind den Menschen zugewandt, das konnte ich sehr deutlich wahrnehmen.“

Der Diözesancaritasverband ist Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Bistum Münster und damit auch des Caritasverbandes in Herten. Er berät und vertritt rund 2600 soziale Dienste und Einrichtungen mit rund 80.000 hauptamtlichen und 30.000 ehrenamtlich Mitarbeitenden. Die Dienste und Angebote der einzelnen Verbände sind vielfältig und reichen von Beratungsstellen über Krankenhäuser und Werkstätten für Menschen mit Behinderung bis hin zu Altenheimen und Kindertageseinrichtungen.

Der Abend in Herten

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