St. Maria Heimsuchung in Langenbochum

Bücherei öffnet in neuen Räumen: auch „Tonies“ und Spiele im Angebot

Sie stand zwischenzeitlich vor dem Aus. Doch jetzt, nach coronabedingter Pause, öffnet die Katholische Öffentliche Bücherei (KÖB) in Langenbochum wieder ihre Pforten – in neuen Räumen.
Pfarrer Norbert Urbic (Mitte) und das Bücherei-Team freuen sich auf die Eröffnung: (v.l.) Helmut und Gisela Jakowski sowie Heike und Christian Süsterhenn. © Daniel Maiß

Im umgestalteten Romero-Raum der Kirche St. Maria Heimsuchung (Feldstraße 252) sind jetzt rund 2000 Medien untergebracht und warten auf Nutzer. Am Mittwoch, 9. Juni, ist es endlich soweit: Nach monatelanger Zwangspause durch den anhaltenden Corona-Lockdown kann das mittlerweile auf zehn Personen angewachsene Bücherei-Team wieder interessierte Leser begrüßen.

Liste der Medien auf der Internetseite

Gemeindemitglieder sind mittwochs zwischen 10 und 12 Uhr sowie freitags zwischen 15 und 17 Uhr zum Stöbern eingeladen – natürlich immer unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Kontaktbeschränkungen. Auf der Internetseite der Pfarrgemeinde gibt es unter der Rubrik „Kirche und Einrichtungen“ Listen der neuesten Romane sowie die Neuheiten im Kinder- und Jugendbereich.

„Tonies“ sind neu im Angebot

Neu im Angebot sind zum Beispiel „Tonies“, kleine Figuren für Kinder, die man auf eine sogenannte „Hörbox“ stellen kann, um Geschichten abzuspielen. Zudem hat das Team den Bestand um einige Gesellschaftsspiele, Romane sowie aktuelle Biografien erweitert.

Ursprünglich einmal hatte die Bücherei im Marienheim ihr Zuhause. Als das Heim dann vor gut zehn Jahren von der Gemeinde aufgegeben wurde, wurde extra ein 40-Quadratmeter-Pavillon für die Bücherei an den Kindergarten angebaut.

Kindergarten benötigt Pavillon

Doch im vergangenen Jahr kam dann die Information, dass der Kindergarten umgebaut werden müsse, um den heutigen Anforderungen und auch den Vorgaben zu entsprechen. „Für die Betriebserlaubnis waren größere Schlaf- und Essensräume erforderlich“, erklärte Pfarrer Norbert Urbic. Das Bistum Münster wiederum war nur zur Gewährung von Zuschüssen bereit, wenn der Bücherei-Pavillon in die Umbaupläne mit einbezogen würde.

Schnell war der Romero-Raum als Alternative im Gespräch. Zunächst erschien dieser dem Bücherei-Team aber als zu klein und zu weit abseits vom Eingang der Kirche und demnach zu versteckt. Um ein Aus der Bücherei abzuwenden, kam man aber doch zu einer Lösung.

Theke im Eingangsbereich

„Wir haben einen guten Kompromiss gefunden“, erklärt Christian Süsterhenn im Namen des Bücherei-Teams. Die Medien wurden zwar im Romero-Raum untergebracht, eine große Empfangs-Theke im Eingangsbereich weist aber dem Besucher direkt den Weg zur Bücherei. Zudem sollen Sitzgelegenheiten zum Verweilen und zum Austausch einladen.

Und so blickt das Team auch schon optimistisch in Richtung Sommerferien, denn auch da wird die Bücherei zumindest an einem Tag in der Woche öffnen, am Freitag von 15 bis 16 Uhr – damit man auch im Urlaub genügend Lesestoff hat.

Weitere Infos gibt es unter www.stmartinus.de/katholische-oeffentliche-buecherei

Lesen Sie jetzt