Corona in Herten: Trendwende geschafft – mehrere Entwicklungen machen Mut

Redakteur CvD/ Online
Ein Mitarbeiter einer Apotheke in der Innenstadt hält ein Teststäbchen für einen Corona-Schnelltest durch die Öffnung einer Scheibe.
Deutlich weniger Coronatests als in der Vorwoche sind in den vergangenen sieben Tagen in Herten positiv ausgefallen. (Symbolfoto) © dpa
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In vielen Städten des Kreises Recklinghausen war die Entwicklung schon seit mehreren Wochen zu verfolgen. Jetzt ist der Rückgang bei den Corona-Infektionszahlen aber auch in Herten angekommen.

Nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes wurden seit dem vergangenen Freitag (26.8.) „nur“ 154 Neuinfizierte in unserer Stadt registriert – 106 weniger als in der Vorwoche. Die Wochenbilanz der Behörde fällt auch in einem anderen Punkt positiv aus. Denn die Inzidenz ist ebenfalls deutlich gesunken. Sie liegt aktuell bei 248,9 – ein Rückgang von 171,4 Punkten gegenüber dem Stand vor einer Woche.

Drittniedrigste Inzidenz im Kreis RE

Herten ist damit die Stadt mit dem drittniedrigsten Wert im Kreis Recklinghausen. Die höchste Inzidenz gibt es aktuell in Gladbeck (313,8), die niedrigste in Datteln (170). Der Kreis-Durchschnitt beläuft sich auf 268,9 (-96,8).

Auch die Lage in den Krankenhäusern im Kreisgebiet hat sich entspannt. Es wurden in den letzten sieben Tagen dort 52 Patienten aufgenommen – nach 61 in der Vorwoche (-9). Davon wurden 2 bis 7 (täglich schwankend) auf den Intensivstationen behandelt (Vorwoche: 7 bis 9).

Die Inzidenzen der Nachbarstädte:

  • Recklinghausen: 283,6 (Vorwoche: 437,2 / -153,6)
  • Marl: 265,7 (Vorwoche: 352,3 / -86,8)
  • Gelsenkirchen: 277,1 (Vorwoche: 367,0 / -89,9)
  • Herne: 378,5 (Vorwoche: 649,9 / -271,4)